FC Erzgebirge Aue - Dynamo Dresden 'Veilchen bleiben Schlusslicht'
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Nunja, jammern hilft nicht, denn die 12. Saisonniederlage hat man sich selbst zuzuschreiben, wenn dieselben Fehler immer und immer wieder gemacht werden. Als Kutschke seinen Kopfball-Doppelpack (39. / 45.) zum 0:4-Halbzeitstand seelenruhig einnickte, war es das dritte Tor nach Schema F. Die Raumdeckung funktionierte bei den großen Schlaksen von Dresden überhaupt nicht. Dies hat man bereits beim ersten Gegentor gesehen: Nach einer Ecke von Kreuzer konnte Kutschke ungehindert den Ball aufs Tor bringen, Keeper Martin Männel reagierte noch glänzend, doch der Nachschuss von Müller zappelte im Netz (16.). “Seit ich hier bin, spielen wir bei Standardsituationen Raumdeckung. Jeder ist klar für einen Bereich zugeordnet. Dafür muss man Verantwortung übernehmen. Da haben wir uns versteckt”, sah FCE-Trainer Pavel Dotchev hingegen kein systembedingtes Problem.
Kurioserweise folgte dennoch eine Umstellung der augenscheinlich gescheiterten Raumdeckung im zweiten Durchgang, in denen die Neuhaus-Elf mehr als zwei Gänge zurückschaltete. Das mit Elfmeter geahndete Foulspiel am bereits in der 35. Minute eingewechselten Mario Kvesic sowie der erfolgreichen Ausführung durch den unermüdlichen Dimitrij Nazarov (60.) war allenfalls Ergebniskosmetik. Dynamo agierte auf Sparflamme, die Veilchen schlugen keinen Profit daraus, da es in den Abschlüssen an jeglicher Struktur fehlte. Dazu bekam die Auer Abwehr Kutschke weiterhin nicht in den Griff: Nur dank einer herausragenden Tat verhinderte Martin Männel das 1:5 durch den Dresdner Angreifer (64.). Die Aufholjagd blieb aus und so plätscherte die Partie ohne Unterstützung von den Rängen ihrem Ende entgegen. “Der Stachel sitzt tief. Nächste Woche haben wir aber die Chance, es besser zu machen”, blickt Aues Kapitän Martin Männel bereits zum kommenden Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld voraus, in dem Calogero Rizzuto (5. Gelbe) und Simon Skarlatidis (Mittelhandbruch) nicht zur Verfügung stehen werden.
Spielbericht
Fotos vom Spiel
Kurioserweise folgte dennoch eine Umstellung der augenscheinlich gescheiterten Raumdeckung im zweiten Durchgang, in denen die Neuhaus-Elf mehr als zwei Gänge zurückschaltete. Das mit Elfmeter geahndete Foulspiel am bereits in der 35. Minute eingewechselten Mario Kvesic sowie der erfolgreichen Ausführung durch den unermüdlichen Dimitrij Nazarov (60.) war allenfalls Ergebniskosmetik. Dynamo agierte auf Sparflamme, die Veilchen schlugen keinen Profit daraus, da es in den Abschlüssen an jeglicher Struktur fehlte. Dazu bekam die Auer Abwehr Kutschke weiterhin nicht in den Griff: Nur dank einer herausragenden Tat verhinderte Martin Männel das 1:5 durch den Dresdner Angreifer (64.). Die Aufholjagd blieb aus und so plätscherte die Partie ohne Unterstützung von den Rängen ihrem Ende entgegen. “Der Stachel sitzt tief. Nächste Woche haben wir aber die Chance, es besser zu machen”, blickt Aues Kapitän Martin Männel bereits zum kommenden Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld voraus, in dem Calogero Rizzuto (5. Gelbe) und Simon Skarlatidis (Mittelhandbruch) nicht zur Verfügung stehen werden.
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