Fortuna Düsseldorf - FC Erzgebirge Aue 'Der Schacht gibt niemals auf!'
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Fortuna selbst wollte sich vor heimischen Publikum standesgemäß verabschieden. Allerdings blieben auch die Abschlüsse der Hausherren überschaubar. Sobotkas Kopfball parierte Martin Männel souverän (11.) und bei Hoffmanns Versuch ebenfalls per Kopf bekam der Schlussmann Unterstützung von Fabian Kalig (35.). Dennoch, der unbedingte Siegeswillen war den Düsseldorfern merklich anzusehen - und so fiel noch vor dem Pausenpfiff das leider auch verdiente 1:0: Nach Pascal Köpkes verunglückte Kopfballvorlage für Gartner, setzte sich der Österreicher noch gegen Louis Samson durch und zog aus 18 Metern halbrechter Position ab. Flach unten links schlug das Leder unhaltbar für Martin Männel ein (40.). Im zweiten Durchgang war die Partie dann etwas ausgeglichener - Torraumszenen blieben allerdings weitestgehend Mangelware, wenn auch die Hausherren durch Kiesewetter und Sobottka das 2:0 auf dem Fuß (74.) hatten. Aues Schlussoffensive sah indes wie folgt aus: Steve Breitkreuz verpasste Nicky Adlers Flanke knapp (88.), Louis Samson konnte einen Kopfball nicht kontrollieren (89.), und Rensing fischte Mario Kvesics Freistoß aus dem Eck (90.+4.).
Am Ende reichte die schwächste Saisonleistung unter Domenic Tedesco dennoch aus, um mit der Party noch in der ESPRIT-Arena zu starten. Neben dem Überstreifen der “Der Schacht gibt niemals auf”-T-Shirts holte Louis Samson einen 20er-Rahmen Wernesgrüner aus den Katakomben, der aufgrund der Feierlaune nicht allzu viele Überlebenschancen hatte. Der isotonische Gerstensaft wurde teils getrunken, teils auch auf die Mitspieler und auf das Trainerteam vergossen. Der Coach, der in der Zwischenzeit zahlreiche Interviews geben musste und lautstark vom Gästeblock auf den Zaun gefordert wurde, versuchte lange, nicht von den Emotionen übermannt zu werden. Als dann aber die komplette Mannschaft auf dem Zaun stand und die gekreuzten Hämmer zum letzten Mal in dieser Saison erschallten, war es mit der Zurückhaltung vorbei. Und ehrlich gesagt, wem sei es nicht am meisten vergönnt, diesen Akt der unglaublichen Freude mit Tränen zu begießen. Also dann, bis die Tage.
Spielbericht
Fotos vom Spiel
Am Ende reichte die schwächste Saisonleistung unter Domenic Tedesco dennoch aus, um mit der Party noch in der ESPRIT-Arena zu starten. Neben dem Überstreifen der “Der Schacht gibt niemals auf”-T-Shirts holte Louis Samson einen 20er-Rahmen Wernesgrüner aus den Katakomben, der aufgrund der Feierlaune nicht allzu viele Überlebenschancen hatte. Der isotonische Gerstensaft wurde teils getrunken, teils auch auf die Mitspieler und auf das Trainerteam vergossen. Der Coach, der in der Zwischenzeit zahlreiche Interviews geben musste und lautstark vom Gästeblock auf den Zaun gefordert wurde, versuchte lange, nicht von den Emotionen übermannt zu werden. Als dann aber die komplette Mannschaft auf dem Zaun stand und die gekreuzten Hämmer zum letzten Mal in dieser Saison erschallten, war es mit der Zurückhaltung vorbei. Und ehrlich gesagt, wem sei es nicht am meisten vergönnt, diesen Akt der unglaublichen Freude mit Tränen zu begießen. Also dann, bis die Tage.
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