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Baustellenreport Teil XVII

Zum 01. Juli 2017 verlor das Erzgebirgsstadion seinen Vornamen 'Sparkasse'. Denn jenes mit dem Erwerb der Stadion-Namensrechte verbundene Ziel, die durch eine Fusion entstandene Marke 'Erzgebirgssparkasse' bekannt zu machen, sei erreicht. Außerdem spiele der FCE nun in der Zweiten Liga und könne mit einem anderen Sponsor für den Stadion-Namen vielleicht mehr Geld einnehmen. Man habe sich deshalb entschieden, dem Verein nach Fertigstellung des Stadions die Möglichkeit zu geben, dieses noch besser zu vermarkten, hieß es vonseiten des Geldinstituts. Gleichzeitig wolle man aber die Zusammenarbeit als Hauptsponsor fortsetzen. So hat die Erzgebirgssparkasse ihren Sponsorenvertrag bei den Veilchen vorzeitig bis 2023 verlängert, er ersetzt den 2011 geschlossenen und ursprünglich bis 2020 laufenden Vertrag. FCE-Präsident Helge Leonhardt und Andreas Stark, Beigeordneter des Landrates und verantwortlich für den Stadionumbau, betonen, dass ein neuer Namensgeber zum Erzgebirge und zum Verein passen muss. Der Wortteil 'Erzgebirgsstadion' soll erhalten bleiben.
Im Stadion selbst ist der Abriss der Gegentribüne bereits vollendet. Die erst im Jahr 2010 errichtete Fördermittelnotvariante einer überdachten Tribüne verschwand inklusive Gästeblock innerhalb von zwei Wochen. Dabei wurden die alten Betonbauteile für den Wiedereinbau zu Recyclingmaterial verarbeitet. Der Erdkörper unter der alten Tribünenanlage konnte als standsicher profiliert werden, sodass mit den Bodenaustauschmaßnahmen zur Verbesserung des Baugrundes am Fuß der Südtribüne sowie mit dem Erdbau für die Fundamentarbeiten und die sich anschließende Hangschüttung begonnen wurde. An der Ecke Süd-West waren diese Vorarbeiten schon abgeschlossen, daher ist die Rohbaufirma mit der Herstellung von Fundamenten sichtbar vorangekommen.
Auf der Gegenseite ist die komplette Außenfassade von Ecke Westtribüne bis zur Osttribüne im bekannten weiß mit lilanen Akzenten farblich gestaltet worden. Auch die Glasfassade des Hauptgebäudes ist komplettiert. Insgesamt verbaute man von den gewichtigen Glasplatten über 800 Quadratmeter. Die Dämmung der Klimaschächte sowie die Abdichtung des Daches vom Hauptgebäude sind abgeschlossen, weswegen bis Mitte Juli die Bekiesung von 6 bis 8 cm und Verlegung von Gehwegplatten erfolgen kann. Das Aufstellen der Umzäunung sowie der Vereinzelungsanlagen kann man ebenfalls als erledigt ansehen. Dennoch, bis auf die bereits von Ecke Nord-West bis einschließlich Osttribüne zirka 4.550 montierten Sitzplätze, wobei im VIP-Bereich 258 Exemplare ein gesticktes Vereinsemblem auf der weißen Rückenlehne vorzuweisen haben, dürfte es bis zum ersten Heimspiel noch einige Restarbeiten geben, die eine Benutzung der Räumlichkeiten im Hauptgebäude wohl nur beschränkt ermöglichen. Auch sind die notwendige Verlagerungen der Kamerapodeste sowie den Plätzen der Medienvertreter mit gewissen Sichtbehinderungen auf vereinzelte Sitzplätze verbunden.

Fotos vom Stadionumbau: Stadion / Bauphase 1 / Bauphase 2 / Bauphase 3
Zeitraffervideo vom Erzgebirgsstadion - Bauphase 1
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