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Baustellenreport Teil XVIII

Am Sonntag geht der Spielbetrieb für die Veilchen vor heimischer Kulisse wieder los. Viele Fans und Anhänger des Vereins werden dann ihre Baustelle Erzgebirgsstadion nicht nur über die Webcams des Landkreises sowie den Fotos auf den einschlägigen Seiten miterleben können, sondern sehen die ganzen Veränderungen erstmals live. Bis dahin gab und gibt es noch so einiges zu tun. Überall im Hauptgebäude wird von den Jungs der Haus- und Elektrotechnik sowie der Trockenbaufirma fleißig gewerkelt. Da wurde die Ausrüstung zur Überwachung/Beschallung des Stadions installiert, Fußböden mit Fließen bzw. Laminat verschönert, Wände gestrichen, die Küche des Caterers montiert, die Umkleiden samt Sauna-, Reha- und Wellnessbereich hergerichtet und und und. Generell wurde das Hauptaugenmerk auf die für den ersten Heimspieltag notwendigen Räume und Flächen gelegt. Detailarbeiten und Arbeiten in Nebenräumen werden auch nach dem ersten Heimspieltag noch durchgeführt.
Außerhalb des bemühten Treibens geht es da deutlich ruhiger zur Sache. Die Trennzäune der einzelnen Blockabschnitte sind bereits montiert. Für die Medienvertreter stehen die Behelfspodeste an Ort und Stelle. Das Aufbringen der farblichen Block-Bezeichnungen auf den Betonstutzen und an den jeweiligen Mundlöchern ist ebenfalls abgeschlossen und auch die Kioske und Sanitäreinrichtungen stehen kurz vor der Fertigstellung. Die bisher unbefestigten Flächen hinter dem Hauptgebäude wurden vorerst mit einer Tragschicht asphaltiert. Die Deckschicht der Umfahrung wird später aufgebracht, um eine bessere Nutzungsdauer durch weniger Fugen und evtl. Ausbesserungen zu erzielen.
Auf der späteren Südtribüne hat die Firma Abbruch & Erdbau Uwe Röckert e.K. bereits mit der Böschungsverwallung begonnen und in definierten Abständen ein hocheffizientes Geogitter mit eingebaut, welches zur Stabilisierung des Untergrundes dient. Diese funktionieren als Bewehrung ungebundener mineralischer Schichten wie Sand, Erde oder eben die Reste vom "Old Otto" in recycelter Form. Durch die Verwendung von Geogittern werden eingebrachte statische Lasten großflächig auf den Untergrund verteilt. Ziel ist die Erhöhung oder Herstellung der Tragfähigkeit sowie die Verhinderung starker punktueller Setzungen ohne kostspieligen und zeitaufwendigen Bodenaustausch durch tragfähigeres Material. Zudem wurden die ersten Fundamente ausgehoben und bereits betoniert. Auf der Ostseite stehen nach den Schalungs- und Bewehrungsarbeiten in Ortbetonbauweise nun die Montage der Fertigbetonteile auf dem Plan. Die fünf je 13 Meter großen und 28 Tonnen schweren Außenstützen wurden bereits vergangenen Freitag mit Hilfe eines Mobilkranes aufgestellt und die Hüllrohre der Anschlussbewehrung sowie die Stützenfüße mit Spezialmörtel ausgegossen. Die Montage der Standardzahnbalken, die Spielfeldwände sowie die Mundlöcher sind bereits erledigt, sodass dort mit dem Gießen der Bodenplatten für die WCs und Kioske begonnen werden kann. Dementsprechend wechselte der Mobilkran die Stellung und setzt nun an der Ecke Süd/West die Arbeiten fort.

Fotos vom Stadionumbau: Stadion / Bauphase 1 / Bauphase 2 / Bauphase 3
Zeitraffervideo vom Erzgebirgsstadion - Bauphase 1
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