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FC Erzgebirge Aue - Fortuna Düsseldorf 'Nur noch 40 Punkte'

Pleiten, Pech und Pannen - so das Fazit der ersten Schicht im Schacht. Mit einer 0:2-Niederlage starteten die Veilchen in die Saison und zeigten vor allem offensiv so gut wie nichts. Dass sich auch noch die neuformierte Abwehr zweimal düpieren ließ, passte in den vor allem in Halbzeit eins mutlosen Auftritt der Letsch-Elf, die personell wie beim eine Woche zuvor abgebrochenen Spiel in Heidenheim unverändert blieb. Die ersten Minuten der Veilchen-Auftaktpartie verlief demnach ohne großes Tempo oder besondere Ereignisse. Aue kombinierte sich gefällig durchs Mittelfeld, biss sich aber an der keineswegs überfordernden Fortuna-Abwehr die Zähne aus. Schmitz (15.) für die Gäste aus Düsseldorf und Dimitrij Nazarov (20.) für Lila-Weiß versuchten es jeweils mit einer ersten, aber noch harmlosen Torannäherung. Ansonsten wurde den 9.150 Zuschauern, darunter 3.800 Mitstreiter auf der frisch eingeweihten Nordtribüne samt Hauptgebäude, weiterhin wenig geboten, da sich die Mannschaft von Friedhelm Funkel vermehrt auf die Sicherung der eigenen Hälfte konzentrierte und den Hausherren irgendwie die Entschlossenheit im Abschluss fehlte. Wie aus dem berühmten Nichts dann der erste Schockmoment: Bei einem Freistoß aus dem Halbfeld sprintete Hennings perfekt getimt in den Strafraum, war dort komplett frei und hatte keine Mühe, die Führung der Gäste mit seinem 50. Zweitligator zu erzielen.
Nach dem Seitenwechsel folgte die nächste kalte Dusche: Bei einem Konter schob Bebou die Kugel zwischen Fabian Kalig und Dennis Kempe zu Kiesewetter durch, der auf den nachrückenden Sobottka ablegte und im Anschluss die Kugel zum zweiten Mal im Tor von Martin Männel lag (48.). Gezwungenermaßen reagierte der FCE und investierte deutlich mehr in den Angriff. In der 54. Minute hatte Aue die erste gute Torchance, der Kopfball von Pascal Köpke rutschte aber knapp über den gegnerischen Querbalken. Thomas Letsch probierte es daraufhin mit einer neuen taktischen Variante. Innenverteidiger Nicolai Rapp ging vom Platz, Christian Tiffert rückte in die Dreierabwehrkette und mit Stürmer Cebio Soukou richtete man sich insgesamt offensiver aus. Der FCE zeigte sich in der letzten halben Stunde zwar auch deutlich aktiver und mit mehr Zug zum Tor, schaffte es aber nicht wirklich, sich gegen das Düsseldorfer Bollwerk durchzusetzen. Cebio Soukou (66.), Dimitrij Nazarov (75.) und Pascal Köpke (79.) verpassten den Anschlusstreffer jeweils nur knapp. In der Nachspielzeit kam neben dem Unvermögen dann auch noch Pech hinzu. Ayhan fälschte im eigenen Fünfmeterraum einen Querpass genau auf den Kopf seines Torhüters ab. In neun von Zehn Fällen ein klassisches Eigentor. Aber nicht an diesem Tag, der neben den sportlichen Baustellen auch noch mit dem Ausfall der Beschallung gewisse technische Ungereimtheiten ans Licht brachte. Es kann jedenfalls nur besser werden.

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