FC Erzgebirge Aue - Fortuna Düsseldorf 'Nur noch 40 Punkte'
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Nach dem Seitenwechsel folgte die nächste kalte Dusche: Bei einem Konter schob Bebou die Kugel zwischen Fabian Kalig und Dennis Kempe zu Kiesewetter durch, der auf den nachrückenden Sobottka ablegte und im Anschluss die Kugel zum zweiten Mal im Tor von Martin Männel lag (48.). Gezwungenermaßen reagierte der FCE und investierte deutlich mehr in den Angriff. In der 54. Minute hatte Aue die erste gute Torchance, der Kopfball von Pascal Köpke rutschte aber knapp über den gegnerischen Querbalken. Thomas Letsch probierte es daraufhin mit einer neuen taktischen Variante. Innenverteidiger Nicolai Rapp ging vom Platz, Christian Tiffert rückte in die Dreierabwehrkette und mit Stürmer Cebio Soukou richtete man sich insgesamt offensiver aus. Der FCE zeigte sich in der letzten halben Stunde zwar auch deutlich aktiver und mit mehr Zug zum Tor, schaffte es aber nicht wirklich, sich gegen das Düsseldorfer Bollwerk durchzusetzen. Cebio Soukou (66.), Dimitrij Nazarov (75.) und Pascal Köpke (79.) verpassten den Anschlusstreffer jeweils nur knapp. In der Nachspielzeit kam neben dem Unvermögen dann auch noch Pech hinzu. Ayhan fälschte im eigenen Fünfmeterraum einen Querpass genau auf den Kopf seines Torhüters ab. In neun von Zehn Fällen ein klassisches Eigentor. Aber nicht an diesem Tag, der neben den sportlichen Baustellen auch noch mit dem Ausfall der Beschallung gewisse technische Ungereimtheiten ans Licht brachte. Es kann jedenfalls nur besser werden.
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