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Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Larifari geht weiter'

Noch vor fünf Spieltagen waren die Veilchen Achter, hatten bereits 16 Punkte auf dem Konto. Vieles deutete auf eine ruhige Saison hin - das war in jeder Hinsicht trügerisch. Das von den Fans geforderte Gegensteuern jenes Abwehrtrends wurde selbstzufrieden belächtet. Aber gerade einmal drei mickrige Zähler kamen hinzu und der komfortable Vorsprung ist weg. Bei einer weiteren Niederlage am kommenden Freitag droht sogar der Abstiegs-Relegationsplatz. Diesen hat derzeit der Gast aus Darmstadt, welcher seit zehn Spieltagen nicht als Sieger vom Platz ging (0S/5U/5N), noch inne. Doch der FCE muss auf sich selbst schauen. Wenn sich in 90 Minuten keiner dem drohenden Unheil entgegenstellt, bekommst du eben eine Packung. Und diese hätte durchaus höher ausfallen können. "Wir hatten im Vorfeld viel darüber gesprochen, dass wir in den vergangenen Jahren in Dresden oft gut ausgesehen haben", sagte ein aufgewühlter Keeper Martin Männel, der bereits in den ersten Minuten gefordert und auch zur Stelle war. "Aber diese Ergebnisse waren nie eine Selbstverständlichkeit. Sie kamen nur zustande, weil wir immer alles reingeworfen hatten. Das habe ich heute in dieser Deutlichkeit nicht gesehen."
Daher kam was kommen musste. Retteten noch zwei Aluminiumtreffer den gegnerischen Einschlag, so war es in der 21. Minute eben der völlig blanke Röser, der die Führung der Hausherren einköpfen konnte. Wäre Nicolai Rapp nur sieben Minuten später auf der Gegenseite der Ausgleich mit seinem Kopfball gelungen, hätte womöglich das Spiel noch eine andere Richtung bekommen können. Doch die Querlatte stand der einzig nennenswerten Chance für Aue im gesamten Spiel im Weg. Das ist einfach zu wenig in einem Prestige-Duell, bei dem immer mehr auf dem Spiel zu stehen scheint als die drei Punkte. Und so war es für Dresden ein leichtes vor ausverkauftem Haus weiter aufzudrehen. Beim 2:0 nach 44 Minuten hatte der ehemalige Auer Benatelli viel Platz an der Strafraumgrenze und traf mit einem Flachschuss. Kurz nach der Pause sorgte dann Ballas endgültig für die Entscheidung. Nach einem Heise-Eckball köpfte der Innenverteidiger das 3:0 in die Maschen. Ein weiterer Treffer durch Röser wurde wegen Handspiels zurecht aberkannt (67.), doch das 4:0 ließ nicht lange auf sich warten, als Berko eine Kopfballablage von Hartmann abstaubte (75.). Das war's. Dynamo verlässt mit den zweiten Heimsieg in dieser Saison die Abstiegsregion und die Veilchen fuhren mit viel Frust ins winterliche Gebirge zurück, wo zunehmend die Eiszeit droht.

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