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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Kaiserslautern 'Erster Rückrundensieg im Jubiläum'

Nur drei Tage nach dem Auswärtserfolg der Lauterer im Wiederholungsspiel bei Darmstadt 98 machten die Veilchen am Samstagnachmittag den Roten Teufeln einen fetten Strich durch die mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen geschwängerte und somit euphorische Rechnung, gewannen mit 2:1 das sogenannte ‘Sechs-Punkte-Spiel’ und verschafften sich etwas Luft im frostigen Abstiegskampf. Bei leichten Minusgraden und einem kräftigen Luftzug auf allen Traversen des Erzgebirgsstadion wurde es dem überwiegenden Teil der 8.500 frierenden Zuschauer ganz schnell warm. Es lief die zweite Spielminute, als Christian Tiffert einen Eckball von rechts auf den langen Pfosten zirkelte, dort Pascal Köpke Maß nahm und mit der Innenseite seines rechten Töppen platziert, aber nicht ganz unhaltbar für FCK-Keeper Müller sein fünftes Saisontor im Pfälzer Kasten unterbrachte. Mit der frühen Führung im Rücken konnten die Hausherren nun entspannter agieren, die sich dennoch vermehrt auf kompakte Defensivarbeit beschränkte und dem Gast die Pille überließ. Die Roten Teufel hatten aber keinerlei Ideen, um die Fünfer-Abwehrkette auszuhebeln. Es dauerte bis zur 39. Minute, bis es die erste Möglichkeit der Lauterer zu verzeichnen gab. Allerdings konnte Dennis Kempe den Versuch von Andersen entscheidend stören. Vielmehr lag das 2:0 mehrfach in der Luft, aber Ridge Munsy (12.), Mario Kvesic (33. / 41.) und Pascal Köpke (36. / 45.+1) scheiterten.
Nach dem Seitenwechsel machte der FCK deutlich mehr Druck und die Veilchen gerieten zunehmend unter Druck. Einige Eckbälle flogen gefährlich durch den Auer Strafraum. In der 56. Minute köpfte der Ex-Auer Vucur den Ball nach einer Standartsituation ins Tor. Allerdings behinderte Osawe aus einer Abseits-Position heraus Torwart Martin Männel, sodass der Treffer zu Recht nicht zählte. Ein Hallo-Wach-Effekt zur richtigen Zeit. Vor allem Ridge Munsy zerrte bei seinem Startelfdebüt an den Ketten, vergab zunächst freistehend aus zehn Metern (52.) sowie kurz darauf per Schrägschuss (59.) das zweite Tor, ehe er, super von Christian Tiffert freigespielt, die Führung ausbauen konnte (63.). Der Zwei-Tore-Vorsprung war allerdings nur von kurzer Dauer: Nach der fünften FCK-Ecke köpfte abermals Vucur (67.) den Ball ins Tor - dieses Mal regelkonform. Nun begann das große Zittern, denn in der Folge dominierte die keineswegs mit Ermüdungserscheinung anrennende Frontzeck-Elf, drängte gegen tiefstehende Auer auf den Ausgleich. Dieser sollte im 200. Heimspiel der Veilchen aber nicht mehr fallen, sodass der FCE durch den ersten Rückrunden-Dreier und nun 28 Zählern vorerst auf Rang 14 zu finden ist.

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