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FC Erzgebirge Aue - FC St. Pauli 'Der Wahnsinn geht weiter'

Die spielentscheidene Szene: Buballas Foul im Sechzehner an Pascal KöpkeWenn du einen Lauf hast, dann passt manchmal einfach alles oder anders gesagt, der Nichtabstiegszug ist noch voll in Fahrt. Seit mittlerweile acht Spielen wissen die Fans und das Team um Hannes Drews nicht mehr, wie sich eine Niederlage anfühlt. Vier Unentschieden und vier Siege, davon drei aus den letzten Partien, katapultieren die Veilchen auf Rang acht der Tabelle. Honorierend der vergangenen erfolgreichen Auftritte war auch das Erzgebirgsstadion mit einer Saisonrekordkulisse von 14.700 erstmals adäquat gefüllt. In der 25. Minute kamen die Anhänger dann voll auf ihre Kosten. Nach Zuspiel von Fabian Kalig fasste sich Clemens Fandrich ein Herz, nahm Maß und jagte die Kugel aufs Tor. Den Distanzschuss fälschte Paulis Innenverteidiger Avevor mit der Wade unhaltbar für seinen Keeper Himmelmann ab. Mit der etwas glücklichen Führung im Rücken agierte Aue nun noch abgeklärter, setzte in der Offensive aber nicht mehr ganz so die gewünschten Akzente. Dennoch hielt man die Kiezkicker effektiv vom eigenen Kasten fern - bis kurz vor der Pause. Buchtmann setzte zweimal energisch nach, Christian Tiffert und Fabian Kalig brachten den Ball an der eigenen Strafraumkante nicht weg, der kurz darauf vor den Füßen von Bouhaddouz landete. Der ehemalige Auer jagte die erste gefährliche Möglichkeit von Pauli zum zu diesem Zeitpunkt etwas glücklichen Ausgleich in die Maschen (44.).
An dem Schock kurz vor dem Pausentee hatten die Lila-Weißen auch nach der Kabinenpredigt noch zu knabbern. Merklich tiefer stand die Drews-Elf auf dem sonnendurchfluteten Grün. Demzufolge entwickelte sich eine höhepunktearme, sich phasenweise auf äußerst schwachem Niveau abspielende Partie. Zwingende Aktionen oder gar Torabschlüsse waren Mangelware. Aus dieser Lethargie stach dann immerhin der doppelte Pfostentreffer nach Christian Tifferts Freistoß hervor (57.). Zu mehr sollte es aber vorerst nicht reichen. Bis zur in der Spieltagsvorschau angesprochenen Schlussviertelstunde, die den Veilchen mit 2:10 Toren immer Unbehagen bescherte. Doch wie oben schon geschrieben, wenn du einen Lauf hast... So zeigte Schiedsrichter Christof Günsch, unter dessen Leitung der FCE nur einmal remis spielte und drei Niederlagen kassierte, in der 81. Minute auf dem ominösen Punkt. Auslöser war Buballas Fauxpas, der Aues Top-Torjäger Pascal Köpke im Strafraum foulte. Der eingewechselte Mario Kvesic ließ sich diese Möglichkeit nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter mit einem strammen Schuss ins linke untere Eck unhaltbar für Himmelmann zum Siegtreffer. Der Wahnsinn geht weiter.

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