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Arminia Bielefeld - FC Erzgebirge Aue 'Erfolgsserie gerissen'

Ein Beinbruch ist die Niederlage bei der Arminia aus Bielefeld nicht, nur höchst ärgerlich. Denn mit etwas mehr Biss, Siegeswillen und Konzentration wäre die erste Klatsche nach acht ungeschlagenen Partien vermeidbar gewesen. Aber die Veilchen sind nicht wirklich in die Zweikämpfe gekommen, demzufolge auch nur 42 Prozent davon gewonnen. Beim ersten Gegentor wurde obendrein richtig gepennt und bei der Zuspielstafette über Dick, Klos, Kerschbaumer sowie beim Torabschluss von Voglsammer nur Begleitschutz geboten. Und das alles aus einem unnötigen Einwurf. Es war nicht so, dass Aue hier an die Wand gespielt wurde. Vielmehr war die Drews-Elf in der ersten Hälfte die etwas bessere Mannschaft mit mehr Ecken und den gefährlicheren Torchancen. Die beste Möglichkeit auf Seiten der Lila-Weißen sahen die 16.605 Zuschauer in der SchücoArena in der 36. Spielminute. Nach dem mittlerweile sechsten Auer Eckball scheiterte Pascal Köpke per Kopf aus kürzester Distanz am glänzend reagierenden Arminia-Torwart Ortega. Nur mit größter Mühe brachten die Bielefelder den Ball in dieser Situation noch aus der Gefahrenzone. Dass dann Arminias Toptorschütze Voglsammer sein Konto kurz vor der Pause auf 12 Saisontreffer hochschrauben konnte und der Gastgeber wie gelöst aufspielte, lag dann gänzlich an uns selbst.
Dementsprechend war Bielefeld nach dem Seitenwechsel die bessere Mannschaft, vor allem in den Zweikämpfen deutlich präsenter und energischer. Die gewisse Galligkeit, was in den vorherigen Wochen genau die Stärke der Veilchen gewesen war, zeigten ausschließlich die Mannen von DSC-Trainer Saibene, der in der 60. Minute den zweiten Torschrei auf den Lippen hatte. Ein Voglsammer-Schuss wurde von Calogero Rizzuto fast ins eigene Tor gelenkt, klatschte aber noch an den Pfosten. Neun Minuten später zappelte der Ball aber erneut im Netz. Im Duell Christian Tiffert gegen Klos gewann Letztgenannter nicht nur den Zweikampf, sondern setzte sich auch noch gegen zwei weitere Auer Verteidiger durch und erhöhte mit seinem 111. Tor für die Arminia auf 2:0. Es war zugleich der Endstand, da beim Schuss vom eingewechselten Dominik Wydra (88.) ebenfalls das Aluminium im Wege stand (88.). Am kommenden Sonntag heißt es nun wieder alles zu geben, um im Heimspiel gegen den MSV Duisburg drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

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