FC Erzgebirge Aue - MSV Duisburg 'Noch alles in eigener Hand'
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Das Geschenk wurde dankbar von den Gästen angenommen und auch gleich vergoldet. Stoppelkamp verlängerte einen Schnellhardt-Eckball zu Tashchy, der völlig unbedrängt per Kopf auf 2:0 stellte (64.). Wenn man die erste Halbzeit hernimmt, wohl auch verdient. Nicht weil der MSV, der mit einer Hypothek von sechs sieglosen Spielen ins Erzgebirge gereist war, die Verunsicherung zu Beginn an anzumerken war, sondern vielmehr, weil der FCE aus der anfänglichen Überlegenheit kein Kapital schlagen konnte und das offensive Risiko scheute. So plätscherte die Partie vor 11.950 Zuschauern ohne Torraumszenen, aber zahlreichen Eckbällen vor sich hin. Erst nach einer halben Stunde sorgten zwei frühe Wechsel für viel Gesprächsstoff und eine gewisse Regsamkeit auf den Rängen. Zunächst machte Hannes Drews seine taktische Änderung wieder rückgängig und brachte Philipp Riese, der zeitnah seine fünfte Gelbe Karte sah, für Bauernopfer Dominik Wydra (31.). Kurz darauf musste Dennis Kempe, der nach einem Schlag auf den Hinterkopf mit Schwindel und Sehproblemen zu kämpfen hatte, passen - für ihn kam John-Patrick Strauß in die Partie. Am Spielgeschehen änderte sich nichts, was sich im zweiten Durchgang zunächst fortsetzte, dann aber in der 55. Minute in eine bestimmte Richtung abdriftete. Für den FCE ist das bereits die zweite Niederlage in Serie, wodurch die Veilchen auf Platz 13 abgerutscht sind und nur noch zwei Zähler Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz 16 haben. Am kommenden Freitag folgt das Auswärtsspiel beim VfL Bochum, da hat man erneut alles in der eigenen Hand. Noch!
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