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VfL Bochum - FC Erzgebirge Aue 'Erneut gab es lange Gesichter'

Zwei Tage nach der dritten Auer Niederlage am Stück, gehen einen immer noch viele Gedanken durch den Kopf. So zum Beispiel das frühe Gegentor nach einer klaren Abseitsstellung und anschließender Tribünenverbannung von Hannes Drews, die Anfälligkeiten der Abwehr beim Forechecking des Gegners, die saisonal mangelnde Chancenverwertung und rückblickend besonders das Herschenken der guten Ausgangsposition in der Tabelle inklusive der fünf Punkteteilungen nach eigener Führung. Der euphorisierte Nichtabstiegszug kommt so langsam aber sich dem Abstellgleis nahe. Die letzten beiden Spieltage werden durch den eigenen Negativlauf und der Ergebnisse der Konkurrenz abermals zur nervenaufreibenden Gratwanderung. Zu Hause gegen Dresden muss einfach ein Dreier her. Dass am Freitagabend eine Steigerung zu den letzten beiden verloren gegangenen Partien erkennbar war, ist am Ende nur ein schwacher Trost, weil einfach nichts Zählbares heraussprang. Alles Jammern und Klagen hilft aber nicht. Das haben auch die Mannen nach dem schnellen Rückstand, als Hinterseer sein Sturmpartner Kruse schickte, dieser die Nerven behielt und zum 1:0 abschloss (3.), auf dem Platz gezeigt und sich, obwohl die zuvor klare Abseitsstellung des Torschützen übersehen wurde, nicht aus der Ruhe bringen lassen und zurückgeschlagen. Sören Bertram, der zusammen mit Fabian Kalig den gelbgesperrten Calogero Rizzuto sowie Ridge Munsy (Bank) ersetzte, behauptete sich gegen Gyamerah und Fabian, passte überragend auf Pascal Köpke und Aues Top-Torjäger schob den Ball durch die Beine von VfL-Torwart Riemann zum 1:1 ins Netz (16.).
Der Ausgleich schockte ganz Bochum und die Veilchen hatten das Spiel und das frühzeitige Pressing der Hausherren relativ gut im Griff. Relativ, denn immer wieder ergaben sich aus dem Nichts die Bochumer Chancen. So lief in der 34. Minute Hinterseer urplötzlich alleine auf Martin Männel zu, der Keeper blieb souverän und verhinderte gemeinsam mit Malcolm Cacutalua das 14. Saisontor des Bochumers Stürmers. Auf der Gegenseite köpfte Pascal Köpke nach einer Flanke von Fabian Kalig ganz knapp vorbei (40.), fünf Minuten später scheiterte Sören Bertram am VfL-Keeper, sodass es mit dem 1:1 in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel und zwei Bochumer Möglichkeiten unterband Dennis Kempe die dritte Chance mit einem Trikotzupfer an Kruse. Schiedsrichter Daniel Schlager entschied auf Notbremse und zeigte Dennis Kempe die Rote Karte (65.). In Unterzahl hieß es nun den Punkt zu halten. Dies gelang leider nur bis zur 77. Minute: An Freund und Feind vorbei flog das Leder von der linken auf die rechte Strafraumseite, wo Kruse völlig frei zur erneuten Führung einschieben konnte (77.). Im Anschluss warf Aue noch mal alles nach vorne, konnte den Ausgleich aber nicht mehr erzielen, da weder Pascal Köpkes Einzelversuch (81.) noch seine Hereingabe (89.) genutzt werden konnte.

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