FC Erzgebirge Aue - Arminia Bielefeld 'Torjubel mit Verspätung'
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Es sollte für eine längere Zeit der einzige Abschluss für Aue bleiben. Gegen verunsicherte Gäste, die zudem in der 12. Minute ihren Kapitän Klos verletzt ersetzen mussten, fiel den Veilchen nichts Kreatives ein. Es regierte eher der Genosse Zufall mit dem propagierten Mittel hoch und weit. Geduldig ließen es die 8.050 Zuschauer über sich ergehen, ehe sie in der 37. Minute aus der zähen Lethargie gerissen wurden. Pascal Testroet sorgte mit einem Kopfball nach einer Bertram-Flanke wieder für etwas mehr Bewegung im Erzgebirgsstadion. Die Kugel landete allerdings direkt in den Armen von Klewin. Der zweite Spielabschnitt begann mit einer guten Möglichkeit für die Ostwestfalen. Brunner kam nach einer Ecke im Strafraum frei zum Kopfball, der nur knapp neben dem linken Pfosten einschlug (50.). Fast im direkten Gegenzug fehlten Sören Bertram ebenfalls nur die berühmten Zentimeter zur Führung (53.), die dann aber aus dem Überhaupt-Nichts in der 66. Minuten durch das Tor von Jan Hochscheidt fiel. Die Veilchen gewannen fortan an Sicherheit und ließen den Ball besser laufen. Dennis Kempe verpasste nach einem Eckball die Vorentscheidung (74.), genau wie der eingewechselte Dimitrij Nazarov nach starker Parade von Klewin (83.). Der DSC hatte in dieser Phase des Spiels nicht mehr viel entgegenzusetzen. Ein abermals abgeblockter Voglsammer-Schuss von der Strafraumkante war das Einzige, was Arminia bis in die Nachspielzeit hinein zustande brachte. Somit blieb es beim verdienten 1:0 für Erzgebirge Aue - nicht schön, sondern erfolgreich heißt das Fazit.
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