SpVgg Greuther Fürth - FC Erzgebirge Aue 'Auswärtsfinale erfolgreich abgeschlossen'
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Aber die Kleeblätter zeigten erstmals Biss, machten vor 9.305 Zuschauern viel Druck und schnürten die Lila-Weißen in der eigenen Hälfte ein. Bis auf einen Schuss ans Außennetz von Ernst (35.) stand die Auer Defensive trotz frühzeitigem Wechsel (Fabian Kalig für den verletzten Nicolai Rapp) jedoch sehr sicher. Nach dem Pausentee gingen die Veilchen dann auch noch äußerst effektiv mit den ihr bietenden Chancen um. Die erste Ecke nach Wiederanpfiff köpfte der völlig blanke Pascal Testroet zum 2:0 in die Maschen (47.). Dann holte Jan Hochscheidt die Richtschnur aus der Tasche und schweißte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld direkt und sehenswert in den langen Winkel (69.). Unglaublich. Die Sache war durch, der Torhunger aber noch nicht gestillt. So trug sich der eingewechselte Emmanuel Iyoha gleichfalls überragend in die Torschützenliste ein: Ein Übersteiger, Maß genommen und aus gut 20 Metern das vierte Tor versenkt (85.). Drei Minuten später holte Maloca Jan Hochscheidt im Strafraum von den Beinen, den fälligen Foulelfmeter konnte Fürths Keeper Burchert noch an den Pfosten lenken, im Nachsetzen köpfte Robert Herrmann die Kugel zum 5:0-Endstand aber doch in die Maschen. Nach vier sieglosen Spielen war dieser Dreier ein echter Befreiungsschlag. Wenn am kommenden Sonntag vor heimischer Kulisse auch noch Darmstadt geschlagen werden kann, dann stehen 21 Punkte in der Hinserie zu Buche - der besinnlichen Adventsruhe würde es zu Gute kommen.
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