FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue 'Ein Dreier beim Lieblingsgegner'
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Nach dem Ausgleich blieb St. Pauli harmlos, bis zur Halbzeit standen 10:4-Torschüsse zugunsten von Aue in der Statistik. Allerdings nur ein 1:1 an der Anzeigetafel, was sich aber nach der Pause schnell änderte: Über Filip Kusic sowie Pascal Testroet lief der Ball schnörkellos zu Jan Hochscheidt und Emmanuel Iyoha, die mit einer souveränen Doppelpass-Kombination die Abwehr der Kiezkicker durcheinander wirbelten und der Torschütze zum Ausgleich auch noch sensationell per linker Volleyabnahme aus vierzehn Metern ins lange Eck zum 2:1 vollendete (49.). Endgeil, aber noch lange nicht durch. Denn die Kauczinski-Elf hatte ordentlich Wut im Bauch und der komplette, mit gelbbelastete Dreier-Abwehrriegel der Veilchen war im Dauereinsatz. Entlastung gab es kaum noch. Trotz allem wäre fast das dritte Tor für die Veilchen gefallen, als nach der ersten und einzigen Auer Ecke die Querlatte für Pascal Testroets vermeintlichen Kopfballtreffer im Weg stand (87.). Es wäre die Entscheidung gewesen. So gab es fünf hektische Minuten obendrauf, die mit viel Tamtam im FCE-Strafraum dann doch schadlos überstanden wurde und schlussendlich ein weiterer Dreier beim Lieblingsgegner zu Buche stand.
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