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FC Erzgebirge Aue - Karlsruher SC 'Nicht schön, aber erfolgreich!'

Fast können die Veilchen für ihre 15. Zweitliga-Saison planen. Mit Erreichen bzw. Überschreiten der 40-Punktemarke sollte bekanntlich nichts mehr anbrennen, doch rechnerisch ist der FC Erzgebirge aber eben noch nicht durch. Nichtsdestotrotz kam das Erfolgserlebnis in Form eines Heimdreiers zur richtigen Zeit. Nach zuvor drei sieglosen Partien drohte Aue nach einer soliden Saison, wo Rang neun die bisher schlechteste Platzierung war, gänzlich ins untere Mittelfeld abzurutschen. Dank Florian Krügers Tor des Tages entspannte sich jedoch die Situation deutlich. Allerdings war nach dem frühen Treffer, den Jan Hochscheidt herrlich vorbereitete und Florian Krüger am Fünfmeterraum stehend mit links annahm und mit rechts sein siebentes Saisontor noch eindrucksvoller vollendete, die Luft raus bzw. zog sich Aue weit zurück. Die abstiegsbedrohten Gäste aus Karlsruhe hatten somit mehr vom Spiel, nutzten aber die sich bietenden Chancen nicht. Fröde fand seinen Meister in Martin Männel (16.), Röser verpasste den Ball nach einer Ecke nur knapp (32.), dann probierte er es mit einem Lupfer, der neben dem Tor landete (39.). Die Veilchen selbst kamen in der ersten Halbzeit nur noch einmal gefährlich vor das von KSC-Keeper Uphoff gehütete Tor. Nach einem Fehler der Gäste im Spielaufbau setzte Clemens Fandrich aus 15 Metern frei zum Schuss an, der Ball flog allerdings weit über den Kasten (45.).
Im zweiten, noch zäheren Durchgang blieben gefährliche Strafraumszenen Mangelware. Die Mannschaft von Christian Eichner, der ohne seinen gelb-gesperrten Torjäger Hofmann auskommen musste, setzte mit Kother, Ben-Hatira und später Fink voll auf Offensive, die besseren Chancen hatte aber Aue: Zunächst semmelte Pascal Testroet in aussichtsreicher Position über den Ball und im Anschluss traf Dimitrij Nazarov aus kurzer Distanz nur die Lattenunterkante (74.). Zum Ende hin warf der KSC alles nach vorne und die bis dahin souveräne Auer Vierer-Abwehrkette bekam erste Risse. Zum Glück wurde der vermeintliche Treffer von Djurici zum 1:1-Ausgleich wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben. Auch in der fünfminütige Nachspielzeit wurde es nochmal brenzlig für die Veilchen, als Wanitzek auf das Tor ballerte. Den verdeckten Schuss durch die Beine von Dennis Kempe hielt Martin Männel auf dem regendurchtränkten Geläuf aber sensationell fest und begrub schlussendlich die Kugel sowie den elften Saisonsieg unter sich.

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