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Marc Hensel - Einer von 16 Auserwählten

Marc Hensel - Erst Spieler, dann Teamchef und nun ab 28. Februar 2022 Cheftrainer beim FC Erzgebirge Aue.
Marc Hensel - Erst Spieler, dann Teamchef und nun ab 28. Februar 2022 Cheftrainer beim FC Erzgebirge Aue.
Nun ist es amtlich: Marc Hensel hat sich für die kommende Pro Lizenz-Ausbildung (früher Fußball-Lehrer-Lehrgang) des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) qualifiziert und wird bereits am 28. Februar dieses Jahres seine rund 13-monatige Ausbildung beginnen. Von diesem Zeitpunkt an hat der 35-Jährige dann auch den Status Cheftrainer bei den Veilchen inne.
Durch grundlegende Neuerungen startet der 68. Jahrgang angehender Profitrainer beim DFB nicht nur unter einem neuen Namen, sondern wurde auch inhaltlich weiterentwickelt, um den aktuellen Anforderungen im modernen Profifußball gerecht zu werden. Nach zehn erfolgreichen Jahren in der Sportschule Hennef bekam die Akademie mit dem Umzug auf den DFB-Campus in Frankfurt am Main auch eine neue zentrale Anlaufstelle. Die umgetaufte Pro Lizenz ist die höchste Stufe der vom DFB vergebenen Trainer-Lizenzen und Voraussetzung für eine offizielle Anstellung als Cheftrainer einer Fußballmannschaft der obersten drei Spielklassen in Deutschland.
Der jetzt noch als Auer Teamchef fungierende und mit einer Trainer-A-Lizenz ausgestattete Marc Hensel hatte nach einem Eignungstest und mehreren Prüfungen einen der begehrten 16 Plätze bekommen und wird sich als Lehrkraft im Auer Gymnasium nun selbst wieder auf die Schulbank setzen müssen. Auf dem Unterrichtsplan stehen neben den vier vom DFB gendergerechten Schwerpunkten ‘Trainer*innen-Ich’, ‘Spiel und Spieler*innen’, ‘Organisation’ und ‘System Fußball’ hierbei auch folgende Ausbildungsziele im Vordergrund:
  • Schärfen des Rollen- und Selbstverständnisses als Führungsperson im Profifußball mit dem Ziel, in dieser Funktion eine optimale Wirkung und Wirksamkeit zu erzielen
  • Festigen der eigenen Trainerpersönlichkeit und des eigenen Auftretens mit dem Ziel, Verein und eigene Person im Erfolgs- wie im Misserfolgsfall konstant souverän zu repräsentieren
  • Kennenlernen und Anwenden zusätzlicher Strategien und Methoden der Führung zur Verbesserung von Teamprozessen, der Leistung des Einzelnen sowie zum Aufbau einer positiven Hochleistungskultur innerhalb der eigenen Organisation
  • Strukturieren, Verfeinern und Adaptieren der eigenen Spielvision nach situativen Gesichtspunkten, unter anderem durch Erarbeitung detaillierter Spielprinzipien, deren Coaching und konkrete Anwendung unter unterschiedlichen spieltaktischen Zielsetzungen
  • Systematisieren und Optimieren aller Prozesse in Analyse, Planung und Steuerung für eine ganzheitliche Entwicklung der Mannschaftleistung
  • Sensibilisieren für Motive und Interessen verschiedener Anspruchsgruppen im ‘System Profifußball’ und für Möglichkeiten eines konstruktiven Umgangs mit ihnen
Ein besonderes Augenmerk liegt während der gesamten Lehrgangzeit, die rund 19.000 € zusätzlich noch Unterkunft, Verpflegung usw. kostet, auf der unmittelbaren Anwendung des Erlernten in den Vereinen. Dabei setzt die DFB-Akademie erneut auf die Kombination von virtuellen Modulen und Präsenzveranstaltungen, wodurch die Anwärter sowohl von der Flexibilität des inzwischen bewährten Onlinecampus’ als auch von der modernen Infrastruktur vor Ort profitieren können. Die verkleinerte Gruppengröße von 25 auf 16 Teilnehmer ermöglicht zudem eine noch individuellere Betreuung der Probanden. Zum Teilnehmerfeld gehören unter anderem Danny Röhl, der Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft, sowie Trainerinnen-Talent und U20-Weltmeisterin Marie-Louise Eta - die einzige Frau in der 15-köpfigen Männerrunde.

Der Jahrgang 2022 im Überblick:
Marc Hensel (FC Erzgebirge Aue), Nils Döring (SV Wehen Wiesbaden), Benjamin Duda (Berliner AK), Kai Herdling (TSG Hoffenheim), Fabian Hürzeler (FC St. Pauli), Matthias Kaltenbach (TSG Hoffenheim), Joseph Laumann (FC Barnsley), Robert Lechleiter (SpVgg Unterhaching), Björn Mehnert (Wuppertaler SV), Benedetto Muzzicato (Viktoria Berlin), Oliver Reiss (Hertha BSC), Jonas Stephan (Chemnitzer FC), Tobias Strobl (1. FC Schweinfurt), Danny Röhl (DFB), Michael Urbansky (DFB), Marie-Louise Eta (DFB)

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