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Stellungnahme von Vorstandsmitglied Jörg Püschmann zur DFB-Strafe

’Randalemeister 2022/23!’ titelte das Online-Newsportal Tag24. Insgesamt 142.900 Euro musste der Kumpelverein an den DFB bezahlen, die der Verband mit je einem Drittel den Bereichen Masterplan Amateurfußball, Talentförderung und DFB-Mobil zu Gute kommen lässt. Die Reaktionen und Meinungen auf diesen ruhmlosen Titel gingen allerdings weit auseinander. FCE-Vorstandsmitglied Jörg Püschmann hat daher zur aufgekommenen Diskussion um die Strafgelder vom DFB für die Vergehen in den Derbys gegen Dresden und Zwickau Stellung bezogen:

"Zum Verständnis möchte ich erwähnen, dass es sich um eine Erklärung und Darstellung handelt, nicht um eine Rechtfertigung oder gar Bagatellisierung. Ganz im Gegenteil! Die gezahlten Strafgelder 2022/2023 in Höhe von fast 143.000 Euro sind nicht vertretbar und nicht zu entschuldigen. Die Summe ist deutlich zu hoch und tut unserem FC Erzgebirge in seiner aktuellen Situation enorm weh. Das ist ausgewertet und klar in Richtung unserer Fanszene kommuniziert worden.

Zur Beurteilung - nicht zur Entschuldigung - sollte auch beachtet werden, dass sich der allergrößte Teil der Strafsumme aus dem September 2022 ergibt, also vor unserer möglichen Einflussnahme als neuer Vorstand. Insbesondere das verlorene Derby hinterließ nach zweijähriger Talfahrt Spuren - Frust, Enttäuschung und Angst um unseren Verein entluden sich.

Doch gerade in den letzten Monaten gab es viel Positives zu berichten. Tausend Fans trafen sich in der Bayreuther Innenstadt und zogen friedlich feiernd zum Stadion. Bemerkenswert am Ende einer durchwachsenen Saison, dass sich beim letzten Saisonspiel insgesamt über zweieinhalbtausend FCE-Fans auswärts dabei waren. Der Support bei Heim- und Auswärtsspielen muss lobend erwähnt werden. Dazu das generelle Verhalten in Halle oder Chemnitz. Selbst in Zwickau ließen sich unsere Fans nicht provozieren, was auch ein Ergebnis vieler Gespräche und präventiver Arbeit ist.

Den Fanclubs und allen Fans ist das Wohl des Vereins ein Anliegen. Die aktive Fanszene - rund um die Erzbrigade - hat Aktionen organisiert und mit diesen ca. ein Drittel des Strafvolumens wieder in die Kassen des Vereins zurückgegeben. Darüber hinaus kann und wird der FCE 20 Prozent der Strafen für präventive Maßnahmen verwenden und einsetzen. Ein Vorteil für die kommenden Jahre.

Als Vorstand setzen wir auf Kommunikation. Dazu gehört auch Kritik. Gleichwohl wird uns immer wieder signalisiert, dass Fans dem Verein in vielen Dingen auch unter die Arme greifen und mithelfen und damit stattliche Kosten zu sparen. Der FCE-Vorstand bedankt sich auf diesem Weg bei allen Mitgliedern, Fans und Sponsoren für die Treue und Unterstützung! Genießt die Sommerpause, regeneriert die Stimmbänder - bald geht es (endlich) wieder los!"


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