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FC Erzgebirge Aue - FC St. Pauli 'Das Glück ist zurück'

Zum ersten Mal in dieser Saison überhaupt, konnten die Veilchen gegen denselben Gegner wiederholt einen Dreier einfahren. Und wie im Hinspiel drehten die Jungs in Lila-Weiß einen 0:1-Rückstand noch zu ihren Gunsten. Dass es heuer dabei etwas knapper zuging - der eingewechselte Enrico Kern erzielte das Siegtor erst in der Nachspielzeit - interessierte die frenetisch jubelnden FCE-Anhänger unter der Saisonrekordkulisse von 11.500 Zuschauern nach dem Schlusspfiff kaum noch. Vielmehr verschaffte sich Erzgebirge Aue mit dem hart erkämpften Sieg etwas Luft im Abstiegskampf und blieb auch im fünften bzw. im dritten Heimspiel unter Coach Karsten Baumann ungeschlagen. Zunächst zeigte Aufstiegsanwärter St. Pauli überlegen seine spielerische Klasse, dominierte den ersten Durchgang komplett und ging auch nach 21 Minuten verdient in Führung. Torschütze Bruns konnte sich allerdings beim erstmals in der Auer Startformation stehenden Dominic Rau bedanken, der einen weiten Abschlag von Pauli-Keeper Pliquett unterschätzte, ein Luftloch schlug und Bruns dann wenig Mühe hatte, seinen vierten Saisontreffer einzuschieben. Eine Reaktion der Hausherren war nur bedingt zu erkennen, zu stark waren die physischen Vorteile bei den Gästen, die es in der Folgezeit verpassten trotz einiger Möglichkeiten ihre Führung auszubauen. In der zweiten Halbzeit legten die Hausherren endlich mehr Aggressivität an den Tag - mit Erfolg: Ronny König stocherte aus dem Gewühl heraus seinen achten Saisontreffer aus vier Metern zum Ausgleich über die Torlinie (55.). Danach wogte das Geschehen hin und her, mit Chancen auf beiden Seiten. Mit dem Remis schienen sich beide Teams kurz vor Ultimo eigentlich fast abzufinden, doch die Veilchen schafften in der Nachspielzeit durch Enrico Kerns Kopfballverlängerung nach Vorarbeit des ebenfalls eingewechselten Skerdilaid Curri den viel umjubelten Auer Siegtreffer. "Es war kein gutes Spiel von uns", räumte Aues Coach Karsten Baumann hinterher ein. "Wir haben aus dem Nichts ein Tor gemacht. Aber die Mannschaft glaubt wieder an sich.“ Sein Gegenüber Andre Schubert war bedient. ”Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, uns selten so klare Chancen erspielt, den Ball aber nicht reinbekommen. Auch ein Punkt wäre enttäuschend gewesen."

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