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Fortuna Düsseldorf - FC Erzgebirge Aue 'Leidenschaft, die Leiden schafft'

Auch im fünften Gastspiel von Erzgebirge Aue bei Fortuna Düsseldorf konnten die Veilchen keinen Dreier verbuchen. Erst recht, nachdem Guido Kocer sich aus über 30 Metern einfach ein Herz nahm, halbhoch abzog und die Kugel auch für die rund 450 mitgereisten Auer Schlachtenbummler überraschend vom Innenpfosten zum 1:0 für Aue ins Tor sprang (4.). Die frühe Führung hielt jedoch nur bis zur 22. Minute. Fabian Müller verlor die Kugel gegen Fink, der auf Rösler passte und der wiederum Beister bediente. Guido Kocer und auch Keeper Martin Männel konnten dann den platzierten Flachschuss ins untere Eck nicht mehr verhindern. "Wenn man mit 1:0 in Führung geht, hat man alle Trümpfe in der Hand. Ich weiß nicht, warum sich die Spieler danach so weit zurückgezogen haben", meinte Aues Trainer Karsten Baumann, der bis auf den 20-Meter-Freistoß von Guido Kocer (25.), den Fortuna-Torwart Almer sicher fangen konnte, und Fabian Müllers nicht ganz ungefährlicher Schlenzer vom Strafraumeck (45.), kaum noch gute Torszenen von seiner Elf zu sehen bekam. Auch im zweiten Spielabschnitt setzten die zu tiefstehenden Lila-Weißen wenig offensive Akzente, hatten dennoch die Möglichkeit zur erneuten Führung: Jan Hochscheidts abgefälschter Schuss (64.) wäre für F95-Schlussmann Almer unerreicht geblieben, doch senkte sich der Ball knapp neben den linken Pfosten. Wie es besser geht, zeigten die mit 64 Prozent Ballbesitz klar überlegenen Düsseldorfer: Nach schnellem Kombinationsspiel traf Ilsö (65.) zum 2:1 für Fortunen, die in der 72. Minute durch den kurz zuvor eingewechselten Bröker nochmals nachlegten. Allerdings hätte der Zähler durch eine Abseitsstellung nicht gegeben werden dürfen. Jammern hilft nicht, auch nicht über die Entscheidung von Schiedsrichter Peter Gagelmann in der 74. Minute, als er Piere le Beau nach einem Foulspiel an van den Bergh mit glatt Rot vom Platz schickte. Wie schon in den letzten fünf Pflichtspielen gegen Düsseldorf zuvor, spielte Aue auch heuer nicht komplett zu Ende. Hinzu kamen insgesamt sieben Gelbe Karten - drei davon auf Seiten von Aue, die das Spiel deutlich härter darstellen, als es wirklich abgelaufen ist.

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