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Eintracht Braunschweig - FC Erzgebirge Aue 'Auswärtspunkt gibt Hoffnung'

Klar ist von heute auf morgen nicht alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Doch war die Auer Vorstellung beim Aufsteiger Eintracht Braunschweig nach dem zuletzt eingeschlagenen Negativtrend ein kleiner Lichtblick. Hierbei braucht nicht jeder Doppelpass sitzen, auch die spielerischen Akzente sind weiterhin ausbaufähig, aber wenigstens wurde wieder gekämpft, und das Jeder für Jeden. Sehr früh im Spiel musste die in den lila Heimtrikots aufgelaufene Elf von Rico Schmitt zudem noch einen Rückstand hinnehmen. Nach Freistoß von Zimmermann setzte sich Eintrachts-Kapitän Kruppke gegen Kevin Schlitte durch und köpfte zur Führung für die in diesen Minuten in Unterzahl spielenden Hausherren (bei einem Zusammenstoß von Marc Hensel und Vrancic kurz nach dem Anpfiff verletzte sich der Braunschweiger Spieler so schwer am Kopf, dass er anschließend mit einer Platzwunde und sichtlich benommen vom Feld musste), ein (7.). Die Lila-Weißen zeigten sich unbeeindruckt, kamen besser ins Spiel und auch zu Torchancen. Guido Kocers Linksschuss konnte Braunschweigs Keeper Davari noch klären (30.), war aber nur eine Zeigerumdrehung später geschlagen. Ein weiter Abschlag von seinem Gegenüber Martin Männel landete bei Jan Hochscheidt, der seinen Bewacher Henn noch anschoss und der Ball somit unhaltbar für den Schlussmann im langen Eck einschlug.
Nach 338 torlosen Minuten war das erste Auswärtstor für die Veilchen in dieser Saison nicht nur Balsam für die gut 400 mitgereisten Auer Schlachtenbummler, sondern verhalf auch der Mannschaft zu mehr Selbstvertrauen. Bis zur Pause war es ein Spiel mit offenem Visier und viel Einsatz. Die beste Chance gehörte aber den Hausherren. Kumbela setzte seinen Kopfball an den Pfosten und die auf der Linie tanzende Kugel kratzte René Klingbeil in letzter Sekunde aus dem Tor. Nach Beginn der zweiten Halbzeit sahen die 19.400 Zuschauer im Eintracht-Stadion eine zerfahrene Partie, die in der 75. Minute ihren Höhepunkt fand. Martin Männel hielt einen Foulelfmeter von Kumbela, nachdem Oliver Schröder zuvor Boland zu Fall gebracht hatte. Mit viel Leidenschaft und Aggressivität überstand man auch die letzten Minuten der Partie und konnte am Ende einen verdienten Punkt mit zurück nach Aue nehmen. “Wir haben heute gezeigt, was in uns steckt. Wir stecken im Existenzkampf und damit müssen wir nicht erst kurz vor Saisonende anfangen”, sagte ein sichtlich erleichterter Rico Schmitt.

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