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FC Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen 'Nur noch 37 Punkte'

Der FC Erzgebirge Aue startet also wieder mit Minimalistenfußball in die Saison und verlor zugleich mit dem Tor des Tages von Fabian Müller in der 53. Minute im mit 9.500 Zuschauern gefüllten Erzgebirgsstadion seit 2003 kein Zweitliga-Auftaktspiel (5S-1U-1N) mehr. Die Gäste aus Aachen präsentierten sich vor allem im ersten Durchgang offensiv sehr harmlos, zeigten aber in der 2. Halbzeit phasenweise ihr großes Potential, welchem zum Glück für die Lila-Weißen (noch) der letzte Feinschliff fehlte. Aus der letzten Spielzeit bekannten, kompakten Organisation heraus agierten dagegen die Veilchen, um im entscheidenden Moment zuzuschlagen. Fast wäre dieses Konzept bereits im ersten Durchgang aufgegangen: Enrico Kern spielte einen Zuckerpass in die Schnittstelle der Innenverteidigung, Jan Hochscheidt ging alleine auf TSV-Keeper Waterman zu, umspielte diesen aber etwas weitschweifig und konnte aus spitzen Winkel nicht wirklich gefährlich abschließen (25.). Die Partie wurde endlich besser und bis zur Pause sorgten die Freistöße von Thomas Paulus (25.) und von Kratz (42.) sowie Junglas 25-Meter-Direktabnahme (36.) für Gefahr.
Mit Wiederbeginn zeigten sich die Gäste dann offensiver. Mittenrein in diese Druckphase der Alemannia erzielten die Veilchen trotz alledem die Führung. Linksverteidiger Fabian Müller zog parallel zur Strafraumlinie in die Mitte, umspielte Olajengbesi und hielt aus 17 Metern drauf. Aachens Torhüter Waterman hatte gegen den von Feisthammel abgefälschten Schuss keine Abwehrchance und das Leder schlug im rechten Toreck ein. So ist das eben mit Aue, so war es die ganze letzte Spielzeit und so geht es auch in dieser wieder los: Elf Mal konnten die Veilchen letzte Saison mit einem Tor Unterschied gewinnen. Fast hätte man sich dieser Statistik gar nicht bemühen müssen, denn auf beiden Seiten leisteten sich die Abwehrreihen viele Aussetzer, die immer wieder für Torgefahr sorgten. Allerdings versagten den Knipsern reihenweise die Nerven. So scheiterten Stiepermann (56.), Junglas (79.) und mehrmals Benjamin Auer, der vor dem vermeintlichen Ausgleich in der 83. Minute eine Hand zu Hilfe genommen hatte, auf Aachener Seite fast schon kläglich. Aber auch die Hausherren spielten ihre Konter nicht konsequent zu Ende. Zwar erzielte der eingewechselte Alban Ramaj nach Zuspiel von Jan Hochscheidt das zweite Tor für Aue, aber durch eine Abseitsstellung regelwidrig. So blieb es in der 2. Minute der Nachspielzeit beim 1:0 für die Veilchen, was wenig später mit dem Abpfiff von Schiedsrichter Peter Gagelmann auch den Endstand bedeutete.

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