FC Erzgebirge Aue - Alemannia Aachen 'Nur noch 37 Punkte'
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Mit Wiederbeginn zeigten sich die Gäste dann offensiver. Mittenrein in diese Druckphase der Alemannia erzielten die Veilchen trotz alledem die Führung. Linksverteidiger Fabian Müller zog parallel zur Strafraumlinie in die Mitte, umspielte Olajengbesi und hielt aus 17 Metern drauf. Aachens Torhüter Waterman hatte gegen den von Feisthammel abgefälschten Schuss keine Abwehrchance und das Leder schlug im rechten Toreck ein. So ist das eben mit Aue, so war es die ganze letzte Spielzeit und so geht es auch in dieser wieder los: Elf Mal konnten die Veilchen letzte Saison mit einem Tor Unterschied gewinnen. Fast hätte man sich dieser Statistik gar nicht bemühen müssen, denn auf beiden Seiten leisteten sich die Abwehrreihen viele Aussetzer, die immer wieder für Torgefahr sorgten. Allerdings versagten den Knipsern reihenweise die Nerven. So scheiterten Stiepermann (56.), Junglas (79.) und mehrmals Benjamin Auer, der vor dem vermeintlichen Ausgleich in der 83. Minute eine Hand zu Hilfe genommen hatte, auf Aachener Seite fast schon kläglich. Aber auch die Hausherren spielten ihre Konter nicht konsequent zu Ende. Zwar erzielte der eingewechselte Alban Ramaj nach Zuspiel von Jan Hochscheidt das zweite Tor für Aue, aber durch eine Abseitsstellung regelwidrig. So blieb es in der 2. Minute der Nachspielzeit beim 1:0 für die Veilchen, was wenig später mit dem Abpfiff von Schiedsrichter Peter Gagelmann auch den Endstand bedeutete.
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