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FC Ingolstadt 04 - FC Erzgebirge Aue 'Zentimeter fehlten zum Erfolg'

Im Aufsteigerduell zwischen Erzgebirge Aue und dem FC Ingolstadt mussten sich beide Teams vor 12.350 Zuschauern am Ende mit einem torlosen Remis zufrieden geben. Dabei agierten die Veilchen trotz 65-minütiger Unterzahl vor allem in der zweiten Halbzeit gefährlicher, obwohl der FCI, der damit auch im neunten Spiel nacheinander ohne Niederlage blieb, mehr von der Partie hatte. Die ersten 45 Minuten hingegen verliefen spielerisch ohne viele Höhepunkte. Ansonsten machte vor allem der mit dieser Begegnung gänzlich überforderte Schiedsrichter Sascha Thielert von sich reden, als er Innenverteidiger Adli Lachheb in der 24. Minute völlig überzogen mit Gelb-Rot vom Platz stellte. Nur vier Minuten nach dem Fehlurteil entblößte Ingolstadts Top-Torjäger Leitl zwar die neuformierte Auer Defensive, doch Torhüter Martin Männel verhinderte gegen den freistehenden FCI-Kapitän mit einer sensationellen Fußabwehr den Rückstand seiner Farben.
In der zweiten Halbzeit blieb das Niveau auf einem niedrigen. Erfreulicherweise gaben sich die Mannen von Rico Schmitt, die von gut 1.500 mitgereisten Schlachtenbummler unterstützt wurden, nicht kampflos geschlagen, setzten vornehmlich auf Konter und Standards. In der 59. Minute wäre diese Rechnung fast aufgegangen, doch Kapitän René Klingbeil traf nach einem Hochscheidt-Freistoß per Kopf nur die Querlatte des Ingolstädter Tores. Auch in der 73. Minute verhinderte zum zweiten Mal das Aluminium die Führung für Aue, nachdem erneut der 29-jährige Abwehrspieler aus fünf Metern etwas verunglückt den Pfosten traf. Den Hausherren, die sich gegen die Auer Konter meistens nur mit taktischen Fouls zu helfen wussten, hatten mit Buddles Kopfball (82.) die zweite nennenswerte Chance auf den Siegtreffer, der zwar nach den Spielanteilen her gerechtfertigt sei, aber aus Sicht der klareren Torchancen eher zu Gunsten der Veilchen hätte fallen müssen. “Meine Mannschaft hat heute Leidenschaft, Einsatz und Kampfeswillen gezeigt”, so ein stolzer Rico Schmitt, der aber nicht nur wegen seiner Verbannung auf die Zuschauerränge (64.) immer noch Zweifel am Schiedsrichtergespann ausübt: “Wir haben heute nicht nur gegen Ingolstadt, sondern auch gegen die eine oder andere fragwürdige Schiedsrichterentscheidung gespielt.”

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