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FC Erzgebirge Aue - Karlsruher SC 'Mit einem Veilchen davongekommen'

“Wir können uns bei Martin Männel und beim Linienrichter bedanken, dass wir am Ende wenigstens einen Punkt geholt haben”, so Trainer Rico Schmitt nach dem siebenten Remis seiner Veilchen in dieser Saison. Von der starken Auer Heimbilanz ließ sich der Gast aus Karlsruhe keineswegs beeindrucken. Die bis dato mit 62 Gegentoren unangefochtene Schießbude der Liga musste sich erstmals in der 30. Minute nach Fabian Müllers Zuspiel auf Alban Ramaj und dessen Torschuss bewähren. Für die kalte Dusche am sommerlichen Nachmittag sorgte sieben Minuten später dann der erst 19-jährige Terrazzino, der im Winter von der TSG Hoffenheim zu den Badener wechselte. Sein Bewacher Thomas Birk konnte den von Iashvili mustergültig in Szene gesetzten Torschützen nicht an der Volleyabnahme hindern, welche dann auch von Keeper Martin Männel nicht mehr pariert werden konnte. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff wäre die Partie dann fast schon gelaufen gewesen, als Chrisantus Linksschuss vom Auer Schlussmann zwar klar hinter der Linie geklärt wurde, doch der Linienrichter zu Gunsten der Auer entschied. Nun wachte der FC Erzgebirge langsam auf, doch bis auf einen Freistoß von Skerdilaid Curri (52.) gelangen noch nicht die entscheidenden Offensivaktionen. Erst als mit Sebastian Glasner, Najeh Braham und Enrico Kern drei etatmäßige Stürmer auf dem Rasen standen, klingelte es im Tor der Gäste. Allerdings war es nicht einer der zuvor Genannten sondern Abwehrspieler René Klingbeil, der in der 76. Minute mit einem platzierten Schuss in den Winkel aus 16 Metern den 1:1-Ausgleich und zugleich Endstand erzielte. Alles in Allem bleibt jedoch der fade Beigeschmack einer erneut abschreckenden Vorstellung der Lila-Weißen vor dieses Mal 10.100 Zuschauern.

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