Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 'Licht und Schatten reichen zur Tabellenführung'
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Beim Sturm auf die Tabellenspitze stand den Veilchen im Karlsruher Wildpark vor 11.676 Zuschauern mächtig das Glück zur Seite. Nach einem Pressschlag an der Strafraumgrenze zwischen dem Karlsruher Mittelfeldspieler Mutzel und Aues Top-Torschütze Marc Hensel landete der Ball in der 5. Minute in der kurzen Ecke, KSC-Schlussmann Robles hatte bei dem sechsten Saisontreffer des Abräumers keine Abwehrchance. Karlsruhe suchte im ersten Heimspiel unter Interimstrainer Markus Kauczinski nach einer Antwort, leistete sich im Aufbau aber zu viele Fehler, um das Tor der defensivgeschwächten Schmitt-Elf (Innenverteidiger Thomas Paulus musste kurzfristig passen), ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Aber auch der FC Erzgebirge verwaltete nur noch die Führung und kam erst in der 42. Minute zur nächsten dicken Möglichkeit: Oliver Schröders gedachte Hereingabe landete hierbei am Lattenkreuz. Im zweiten Durchgang fand der KSC, unterstützt durch die weiter anhaltende Passivität der Veilchen, besser ins Spiel, erhöhte stetig den Druck und kam folgerichtig zum Ausgleich: Iaschvili traf per Dropkick in der 67. Minute. Erst danach tat Aue wieder mehr nach vorne und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten Möglichkeiten zum Siegtreffer: So prüfte erst der eingewechselte Skerdilaid Curri mit einem strammen Schuss Robles Reflexe und auf der Gegenseite schoss Iaschvili wenige Sekunden später knapp am Tor vorbei. Die größte Chance zum Siegtreffer hatte allerdings der KSC, als Zoller neun Minuten vor Ultimo den Pfosten traf. Am Ende blieb es beim 1:1 und einer verdienten Punkteteilung. “Wir haben einen Punkt erkämpft, darüber bin ich froh, denn es war keine leichte Situation gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht”, sagte Rico Schmitt, der aber weiter nur den Klassenverbleib als Saisonziel angibt.
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