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Baustellenreport Teil II

Trotz des kleinen Wintereinbruchs geht es auf der Baustelle Sparkassen-Erzgebirgsstadion betriebsam vorwärts. Das Metallkorsett der 2004 von der VICTORIA gesponserter Videowand aus dem legendären Parkstadion in Gelsenkirchen ist ebenso demontiert, wie nun auch die komplette Süd-West-Kurve. Dabei angefallene Stoffe nach der Tiefenenttrümmerung der Blöcke M bis P wurden ordentlich getrennt und abtransportiert bzw. dem entsprechenden Entsorgungsweg zugeführt. Die noch verbliebene Wand in Verlängerung der Haupttreppe einschließlich der Erdmassen im Block A werden über kurz oder lang wohl noch verschwinden. Aber wie man sieht, wird nicht alles weggerissen, sondern auch Provisorisches erschaffen. So wurde der behelfsweise Anschluss der Rasenheizung derweil getestet und für gut befunden. Im Block C stehen mittlerweile alle Zäune zur Fantrennung, da dieser abgesonderte Bereich ersatzweise als Fantribüne O/P genutzt werden soll. Zudem gibt es paar Neuigkeiten zur öffentlichen Ausschreibung und Vergabe der insgesamt 25 Lose. Insgesamt wurden bisher ca. 55% der geschätzten Gesamtbaukosten vergeben. Jetzt am Montag hatte der Technische Ausschuss des Erzgebirgs-Kreistages die Lose 2 und 5 vergeben. Die gut sieben Millionen Euro teuren Aufträge für das neue Erzgebirgsstadion teilen sich auf in den erweiterten Rohbau (5.413.820,12 EUR) der Bietergemeinschaft bestehend aus dem Ingenieurbau George Bähr GmbH Dresden sowie der Heidelberger Betonelemente GmbH & Co. KG Chemnitz/Mittelbach und in den Stahlbau/Tribünendach (1.890.851,82 EUR) der österreichischen Firma Haslinger Stahlbau GmbH aus Feldkirchen. Laut Beigeordnetem Andreas Stark ist mit den zwei Vergaben aber noch nicht alles definitiv unter Dach und Fach, da zunächst alle Bieter über das Ergebnis informiert werden müssen und bei Unstimmigkeiten es zu Einsprüchen kommen kann.

Fotos vom Stadionumbau: Stadion / Bauphase 1
Baustellenreport Teil I


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