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FC Erzgebirge Aue - 1. FC Heidenheim 'Ärgerlich, höchst ärgerlich'

Wieder einmal war mehr drin für den FC Erzgebirge als nur ein 1:1-Unentschieden. Schon gegen Bielefeld kassierte Aue den Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit. Wenn man zugleich auf andere Plätze schaut, zog sich dieses Ärgernis wie ein roter Faden durch den gesamten Spielbetrieb. Ob Augsburg gegen Freiburg, Frankfurt gegen Schalke, Bremen gegen Mainz oder auch Aalen gegen Köln, jedes Mal wurden nach einer frühen Führung und den späten Treffer in der Nachspielzeit die Punkte geteilt bzw. der sichergeglaubte Sieg verschenkt. Im Erzgebirgsstadion war es Verhoek, der nach einer Schnatterer-Ecke den Ball aufs Tor köpfte. Von Fabian Kalig leicht abgefälscht und dadurch unhaltbar für Martin Männel kullerte das Ding im Schneckentempo über die Linie (90.+1). Heidenheim ergatterte somit etwas glücklich den einen Punkt aus dem Erzgebirge - für die bis auf Pascal Köpke für Albert Bunjaku unveränderte Startelf von Hannes Drews und den gut 6.500 Zuschauer war es daher eine gefühlte Niederlage. Denn bereits nach acht Minuten schien das letzte Spiel für die Veilchen im Jahr 2017 ein richtig gutes zu werden. Nach einer Brustablage von Dimitrij Nazarov in den Lauf von Cebio Soukou war der Weg frei für den Torschützen, der den Turbo zündete, halblinks in den Heidenheimer Strafraum eindrang und einfach mal abzog. Der Schuss wurde noch von Beermann mit der rechten Wade abgelenkt, sodass die Kugel flach halbrechts im Tor einschlug. Für Cebio Soukou war es der dritte Treffer beim dritten Startelfeinsatz.
Danach zeigten die Veilchen zwar weiter die bessere Spielanlage, doch ging der Spielfluss der Begegnung durch viele Nickligkeiten im Mittelfeld verloren. Auch der Lattenkreuzknaller von Dennis Kempe kurz nach dem Seitenwechsel verhalf nicht, das überschaubare Niveau zu heben. Aue verlagerte sich in dieser Phase fast komplett aufs Kontern, was aber gegen nun wachsame Heidenheimer nur selten gelang. Bis zur Schlusssirene war die zerfahrene Begegnung der Tabellennachbarn von vielen kleinen Fouls und hitzigen Wortgefechten geprägt. Am Ende sah Aue wie der sichere Gewinner aus. Es kam wie es kommen musste. Zum vierten Mal in dieser Saison konnten die Veilchen eine Führung nicht über die Zeit retten und verpassten damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Ärgerlich, höchst ärgerlich.

Spielbericht


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