1. FC Nürnberg - FC Erzgebirge Aue 'Einfach chancenlos'
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Als der frisch gebackene Torschütze 53 Sekunden nach Wiederbeginn seinen zweiten Treffer nach der erneuten Vorarbeit von Palacios Martinez markierte, nahm das Schicksal seinen Lauf und die Veilchen - die mit der Hereinnahme von Fabian Kalig und dem vorgezogenen Dominik Wydra im Mittelfeld ihr Glück in einer Vierer-Abwehrkette suchten - bauten ihren Liga-Negativrekord mit nunmehr acht Kopfball-Gegentoren weiter aus: Nach einer Ecke köpfte Erras in der 71. Minute die Kugel zum 0:3 aus Auer Sicht ins Netz. Das klitzekleine Fünkchen Hoffnung, welches aufkeimte, als Cebio Soukou im direkten Gegenzug die eher ungewollte Vorlage vom erneut willensstarken Ridge Munsy zum 1:3 verwandelte, wurde jäh erstickt. Stuttgarts Leihgabe Werner stellte 33 Sekunden nach seiner Einwechslung den alten Abstand wieder her und schloss wie die anderen Spieler zuvor effizient und eiskalt ab (76.). Das 4:1 war zugleich der Endstand, obwohl der Toptorschütze der Liga Ishak mit dem Schlusspfiff noch die Gelegenheit zum fünften Tor hatte. Dies wäre aber wirklich zu viel des Guten gewesen und Hannes Drews hätte sich nicht erst noch paar Tage Bedenkzeit erbeten, sondern wäre womöglich gleich zurückgetreten. “Der Trainer hat das Vertrauen. Er bekommt volle Unterstützung”, sagte FCE-Präsident Helge Leonhardt. Nun denn, so soll es sein. Am nächsten Sonntag empfangen die Veilchen jedenfalls den FC Ingolstadt. Man kann nur hoffen, dass die bestehende Niederlagen-Serie von 1:2, 1:3 und 1:4 nicht mit einem 1:5 fortgesetzt wird.
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