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FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue 'Niederlage trotz Chancenplus'

Dirk Schuster kann auf fremden Plätzen mit Erzgebirge Aue weiterhin nicht gewinnen, auch nicht beim Lieblingsgegner. Bei der 1:2-Niederlage machten die Veilchen in Hamburg zwar eines ihrer besseren Auswärtsspiele, ließen aber durch eine mangelnde Chancenverwertung zu viel liegen und bekamen hinten zweimal die kalte Dusche. Paulis Sturmduo Diamantakos (22.) und Veerman (41.) sorgten überraschend für die Tore, der noch abstiegsbedrohten Hamburger. Mehr als der Anschlusstreffer von Sören Gonther in der 74. Spielminute sollte nicht gelingen. Damit rutscht der FCE in der Tabelle mit 41 Punkten auf Rang neun ab, hat den Klassenverbleib damit rechnerisch noch nicht gesichert. Von Beginn an dominierten die auf drei Positionen veränderte Auer Startelf die Partie, standen sehr hoch gegen verunsicherte Hausherren. Dementsprechend ging die erste Chance des Spiels auf das Konto der Lila-Weißen. Nach einer Flanke von John-Patrick Strauß köpfte Florian Krüger den Ball ans rechte Außennetz (10.). Nur sieben Minuten später hätte wenigstens eine Möglichkeit von der Doppelchance im Tor landen müssen. Erst legte Philipp Zulechner mit der Hacke auf Dennis Kempe, der bis zum Strafraum freie Bahn hatte und im Anschluss flach, aber für Florian Krüger zu ungenau nach innen passte, dann hatte Dimitrij Nazarov nach Fandrich-Hereingabe die Führung auf dem Fuß. Der Volleyschuss des Mittelfeldspielers aus zentraler Position strich hauchzart über die Latte. Das 1:0 fiel dann vollkommen überraschend auf der anderen Seite: Ohlsson setzte sich auf links durch und bediente den von Sören Gonther und Jacob Rasmussen aus den Augen verlorenen Diamantakos, der den Ball direkt in die Maschen drosch (22.).
Das saß! Die Veilchen brauchten ein gutes Stück, um wieder in ihren Rhythmus zu kommen. Da sie aber aus den weiteren Offensivbemühungen kein Kapital zu schlagen vermochten, zappelte der Ball abermals im Netz von Martin Männel. Veerman kam nach Auer Sperenzchen in der Innenverteidigung zum Abschluss und überwand den Schlussmann mit einem Stolperball aus kurzer Distanz (41.). Fast wären die Veilchen sogar mit einem 0:3-Rückstand in die Pause gegangen, aber Martin Männel hielt einen von Jacob Rasmussen an Zander verursachten und Gelb-geahndeten Foulelfmeter, auch weil der Schütze Diamantakos viel zu unplatziert und schwach in die Mitte schoss. Dirk Schuster reagierte und brachte im zweiten Abschnitt Jan Hochscheidt für Florian Krüger. Der schnellen Anschlusstreffer lies aber auf sich warten, da die letzte Konsequenz vor des Gegners Tor weiterhin fehlte. Malcolm Cacutalua köpfte nach einem Riese-Freistoß den Ball freistehend neben das Gehäuse (54.) und Dennis Kempe blieb beim Schussversuch in aussichtsreicher Position hängen, sodass Himmelmann nicht viel falsch machen konnte (57.). Paulis Schlussmann war auch bei Cacutaluas 18-Meter-Kracher auf dem Posten (70.). Eine Viertelstunde vor dem Ende sorgte Sören Gonther mit einem Kopfball nach einer Ecke von Philipp Riese endlich für das 1:2. Aue drängte nun auf den Ausgleich. Für St. Pauli ging es nur noch darum, irgendwie über die Zeit zu kommen, was letztlich auch gelang, auch weil die Veilchen die im ganzen Spiel gezeigte Abschlussschwäche nicht abstellen konnte. Nicolas Sessas zweiter Saisoneinsatz endet somit wie sein erster: relativ kurz und mit einer Auswärtspleite.

Spielbericht


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