noscript-img 1. FC Nürnberg - FC Erzgebirge Aue 'Punkteteilung bei Shpilevskis Einstand' | VeilchenPower.de - Startseite
VeilchenPower.de

1. FC Nürnberg - FC Erzgebirge Aue 'Punkteteilung bei Shpilevskis Einstand'

Die große Leere in den Stadien ist erstmal vorbei. 11.089 Zuschauer waren heute im Max-Morlock-Stadion beim Auftaktspiel dabei.
Die große Leere in den Stadien ist erstmal vorbei. 11.089 Zuschauer waren heute im Max-Morlock-Stadion beim Auftaktspiel dabei.
Der erste Spieltag ist vorbei und Erzgebirge Aue hat den ersten Zähler auf dem Konto. Durch ein torloses Unentschieden nahmen die Veilchen zum Saisonstart einen Punkt aus Nürnberg mit. Bei Aleksey Shpilevskis Pflichtspielpremiere begann Aue mit vier Neuzugängen in der Startelf. Dirk Carlson ersetzte den am Knie verletzten Florian Ballas kurzfristig in der Innenverteidigung der Dreierkette, Anthony Barylla kam auf der linken Mittelfeldseite zum Einsatz. Nicolas-Gerrit Kühn und Omar Sijaric sollten in der Offensive für Schwung sorgen. Im mit 11.089 Zuschauern gefüllten Max-Morlock-Stadion übernahmen die gastgebenden Franken früh die Spielkontrolle und gaben gleich in der Anfangsphase einige Warnsignale ab, ohne dabei zu ganz konkreten Gelegenheiten zu kommen. Die Veilchen agierten in der Anfangsphase ebenfalls mutig und versuchten das von Aleksey Shpilevski geforderte schnelle Umkehrspiel nach Ballgewinnen umzusetzen. Dimitrij Nazarov (12.) und Nicolas-Gerrit Kühn (16.) kamen so zu den ersten Torabschlüssen der Partie, die FCN-Schlussmann Mathenia aber jeweils sicher parierte. Sein Gegenüber war erstmals in der 33. Minute gefordert. Von Möller Daehli in Szene gesetzt, war Shuranov plötzlich durch. Keeper Martin Männel verkürzte geschickt den Winkel und parierte den Schuss (33.). Aues Coach konnte mit der Leistung seines Teams nach dem ersten Durchgang durchaus zufrieden sein. Der Plan, die offensivstarken Nürnberger vom eigenen Tor fernzuhalten, ging weitestgehend auf. Der Club konnte im Ballbesitz keinen großen Druck aufbauen, die Veilchen kamen aber selbst auch zu selten in vielversprechende Gegenstoß-Gelegenheiten. Folgerichtig ging es torlos in die Kabinen, in der Omar Sijaric bleiben sollte.
Nun mit Neuzugang Soufiane Messeguem auf dem Grün setzte aber zunächst der FCN mit Möller Daehli (49.) und Handwerker (51.) die ersten Akzente des zweiten Durchgangs. Im Gegenzug nagelte Dimitrij Nazarov einen Distanzschuss ans Außennetz. Das Pendant dazu lieferte kurz darauf Anthony Barylla. Sein Linksschuss aus 15 Metern war dann zu zentral geraten (56.). Im Anschluss häuften sich allerdings die Fehler im Auer Spielaufbau. Ein Schuss von Nürnbergs Borkowski verfehlte das Ziel nur knapp (63.) und läutete eine kurze Druckphase der Franken ein. Die Veilchen konnten sich kaum noch aus der eigenen Hälfte befreien. Für die nötige Entlastung fehlten auch die personellen Alternativen auf der Bank. So parkte man den Mannschaftsbus am Sechzehner und bot den Franken kaum offene Schussbahnen, sodass es zu häufigen Distanz-Versuchen kam. Als die letzte Gelegenheit in Schäfflers Direktabnahme endete (89.), stand der Punkteteilung nichts mehr im Weg.
"Wir haben es uns verdient, mit einem Punkt nach Hause zu fahren. Wir haben in der eigenen Hälfte alles reingeschmissen, nur sehr wenig zugelassen. Mehr als Halbchancen hatte Nürnberg nicht", sagte Kapitän Martin Männel zum Auftaktspiel seiner 13. Saison bei Erzgebirge Aue, und lobte zudem den Angriff: "Wir haben vorn viel Druck erzeugt, so dass Nürnberg mit seinen richtig guten Spielern oft nur mit langen Bällen operieren konnte." Schaut man allerdings auf die Daten des Spiels, fällt auf, dass die Zweikampfquote der Veilchen immer noch ausbaufähig ist. Von insgesamt 207 geführten Duellen gewann Aue davon nur 86. Besonders bei der Zweikampfquote nach Kopfbällen hat Nürnberg mit 72,7 zu 27,3 Prozent deutlich die Nase vorn. Auch die Fehlpassquote ist beim FCE auffällig hoch. Vor allem nach Ballgewinnen geht die Kugel zu schnell durch schlampige Zuspiele wieder verloren. In Zahlen ausgedrückt: von 343 gespielten Pässen kamen nur 66 Prozent (227) beim eigenen Mann an. Viel Arbeit für das Team um Aleksey Shpilevski, der aber über den Punktgewinn trotzdem sehr froh ist: "Es war das erwartet schwere Spiel, aber unser Plan ist gut aufgegangen. Vor allem freut es mich, dass die Jungs eine unfassbare Gier und eine gute Hingabe an den Tag legten." Martin Männel sieht es ebenso: "Die Körpersprache, die Leidensbereitschaft aller war sehr gut. Darauf können wir aufbauen."

Spielbericht

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.