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FC Ingolstadt 04 - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'

Das Scheitern von Aue in Runde 1 des DFB-Pokals ist schon fast chronisch. So auch beim 7:8 nach Elfmeterschießen gegen den FC Ingolstadt in der Saison 2016/17.
Das Scheitern von Aue in Runde 1 des DFB-Pokals ist schon fast chronisch. So auch beim 7:8 nach Elfmeterschießen gegen den FC Ingolstadt in der Saison 2016/17.
Pokal und Aue - das passt nicht wirklich zusammen. “Seitdem ich in Aue bin, sind wir gefühlt jedes Jahr in der ersten Runde rausgeflogen”, sagte auch Dimitrij Nazarov, der im DFB-Pokal bereits seit fünf Spielzeiten im Trikot der Veilchen mitwirkte. Nur einmal davon sei der Nationalstürmer Aserbaidschans weitergekommen: 2019/20 überstand er und sein Team die 1. Runde, um dann an Fortuna Düsseldorf zu scheitern. Als peinlich empfindet der 31-Jährige noch immer das Ausscheiden gegen den SSV Ulm (0:2) vor einem Jahr: “Wir haben Einiges gut zu machen.”
Dass es auch besser laufen kann, hat man in der Saison 2015/16 erlebt. Nach den beiden 1:0-Siegen gegen Greuther Fürth und Eintracht Frankfurt standen die Lila-Weißen erstmals im Achtelfinale. Gegen den 1. FC Heidenheim war dann aber nach einer 0:2-Pleite Schluss. Seit 2000/01 ist der FC Erzgebirge erst acht Mal in die 2. Hauptrunde gekommen. Nun soll beim FC Ingolstadt, der nach zwei Niederlagen zum Saisonstart in Liga zwei etwas angeschlagen daherkommt, die Hürde der ersten Runde überstanden werden. Um Weiterzukommen und 257.514 Euro in die klamme Vereinskasse zu spülen, muss der Ball nun ins gegnerische Tor. Der bisherigen Sturmflaute hat man in dieser Woche mit der Verpflichtung von Babacar Gueye versucht entgegen zu steuern. Der vom Karlsruher SC geholte Senegalese könnte durchaus in der Startformation von Trainer Aleksey Shpilevski auftauchen und so nach zwei torlosen Unentschieden gegen Nürnberg und St. Pauli den ersten Auer Torschützen der Saison markieren.
Bisher trafen beide Teams 17-mal aufeinander. Nur in vier Partien gingen die Veilchen als Sieger vom Platz, allerdings drei davon beim FCI. Neben sieben Unentschieden stand der FCE sechsmal mit leeren Händen da. Auch kreuzten sich die Wege schon einmal im DFB-Pokal. 2016/17 folgte auf der Baustelle Erzgebirgsstadion nach 120 torlosen Spielminuten das Elfmeterschießen, in dem sich die Protagonisten ungemein treffsicher zeigten. Die ersten 14 Schützen trafen, dann trat Aues Nicky Adler an und setzte den Ball an den linken Außenpfosten. Martin Männel war am folgenden Versuch von Levels zwar noch dran, konnte ihn aber nicht abwehren. Mit 8:7 setzte sich der Erstligist aus Ingolstadt so letztlich im Elfmeterschießen in Aue durch.

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