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Fandrichs Platzverweis: Verhandlung am 04. November 2021

Clemens Fandrich wehrt sich nach Platzverweis: Die Rote Karte und deren Folgen wird nun in einem mündlichen Verfahren entschieden.
Clemens Fandrich wehrt sich nach Platzverweis: Die Rote Karte und deren Folgen wird nun in einem mündlichen Verfahren entschieden.
Die Rote Karte für Clemens Fandrich sorgt weiterhin für Gesprächsstoff und geht nun in die zweite Runde. Wie der FCE mitteilt, hat der Verein beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) einen Antrag gestellt, das Verfahren gegen den Mittelfeldspieler einzustellen. Nach dem Einspruch gegen das Einzelrichterurteil im schriftlichen Verfahren folgt am 4. November 2021 ab 12:30 Uhr im Frankfurter Hermann-Neuberger-Haus aber erst einmal die mündliche Verhandlung vor dem Sportgericht. Falls es danach auch zu keiner Einigung kommen sollte, steht dem Verein die Möglichkeit offen, innerhalb einer Woche nach Verkündung des Urteils Berufung beim DFB-Bundesgericht schriftlich einzulegen. Das DFB-Bundesgericht entscheidet den Fall nach mündlicher Verhandlung endgültig.
Clemens Fandrich war in der 89. Minute des Zweitligaspiels gegen den FC Ingolstadt am 22. Oktober 2021 von Schiedsrichter Nicolas Winter mit der Roten Karte des Feldes verwiesen worden, weil er Schiedsrichter-Assistent Roman Potemkin nach dessen Aussage auf das rechte Auge gespuckt haben soll. Der Spieler selbst bestreitet dies und auch im Spielbericht des Schiedsrichters wurde der Vorfall nicht erwähnt. Zudem hatte der FCE im Nachgang auch mehrere Zeugen befragt (darunter auch einen Balljungen), die sich in unmittelbarer Nähe der Szene aufhielten. Eine Spuck-Attacke hatte demnach niemand gesehen. Folgt das Sportgericht allerdings der Version Potemkins, droht Clemens Fandrich eine lange Sperre. Bis zur Entscheidung ist der 30-Jährige, der in 254 Profi-Pflichtspielen erst eine Gelb-Rote und eine Rote Karte kassierte, aufgrund des Feldverweises automatisch gesperrt.

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