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Hamburger SV - FC Erzgebirge Aue 'Spiel abgesagt'

Dem gestrig gestellten Antrag des Hamburger Sportvereins auf eine Spielverlegung wurde heute von der Deutsche Fußball Liga (DFL) stattgegeben.
Dem gestrig gestellten Antrag des Hamburger Sportvereins auf eine Spielverlegung wurde heute von der Deutsche Fußball Liga (DFL) stattgegeben.
Das für den morgigen Samstag vorgesehene Zweitliga-Spiel zwischen dem HSV und Erzgebirge Aue kann nicht wie geplant stattfinden. Die Begegnung wird verlegt, da infolge eines weiteren positiven Corona-Befundes beim Gastgeber Hamburger SV nicht die nach der DFL-Spielordnung notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung steht. Ein neuer Spieltermin wird schnellstmöglich bekanntgegeben.
Am gestrigen Donnerstag hatte der HSV auf seiner Homepage erklärt, dass “ein Großteil des Kaders und des Staffs sich mit dem Corona-Virus angesteckt hat und daraufhin umgehend das zuständige Gesundheitsamt und die Deutsche Fußball Liga (DFL) informierte wurde. Wir wären in der aktuellen Lage leider nicht spielfähig, darum beantragen wir eine Spielverlegung.” Zuvor hatten sich mehrere Spieler und Mitglieder des Mitarbeiterstabs bei den Teamärzten und dem HSV-Management gemeldet und dabei über Unwohlsein und Erkältungssymptome geklagt. Die am gestrigen Vormittag vorgesehene Trainingseinheit wurde daraufhin verschoben und für den gesamten Kader ein Corona-Test im Drive-in-Verfahren anberaumt. Wie viele Spieler und Angestellte sich aber schlussendlich angesteckt haben, ließ der Hamburger SV jedoch offen. Eine zweite Testreihe heute Morgen sollte nochmals Gewissheit bringen.
Weil es lange keine Entscheidung der DFL gegeben hatte, hatten sich der HSV und Aue auf das Spiel vorbereitet. Die Hamburger absolvierten ein Training mit 12 Feldspielern (Vagnoman, Glatzel, Gyamerah, Jatta, Suhonen, Reis, Vuskovic, Muheim, Rohr, David, Kaufmann und der gelbgesperrte Meffert), zwei Nachwuchstalenten (Krahn, Seifert) sowie vier Torhütern (Heuer Fernandes, Johansson, Mickel, Oppermann). “Um für alle Fälle gewappnet zu sein, bereiten wir uns auf das weiterhin angesetzte Heimspiel gegen Aue vor”, teilten die Hamburger via Twitter mit. Denn bei den Rothosen stehen auch Akteure aus der zweiten Mannschaft auf der Spielerberechtigungsliste - die Grundlage für die Prüfung eines Antrags. Auf jener Liste sind alle Spieler aufgeführt, die für den Club eine Spielberechtigung für die Bundesliga bzw. 2. Bundesliga besitzen. Das heißt, die erforderliche Mindestanzahl könnte auch mit den zuvor gemeldeten Nachwuchsspielern erreicht werden. Ergibt sich unter den Voraussetzungen, dass nicht mehr als 15 spielberechtigte Lizenzspieler und/oder in der Lizenzmannschaft spielberechtigte Amateure/Vertragsspieler - darunter müssen mindestens neun Lizenzspieler inklusive einem Torwart sein - zur Verfügung stehen, wird dem Antrag stattgegeben. Verletzte oder gesperrte Akteure zählen als zur Verfügung stehend und nicht zu den Ausfällen. Diese Option wurde zu Beginn der Pandemie festgelegt.
Und während die Rothosen ihrem Training nachgingen, machten sich die Veilchen derweil auf den Weg Richtung Norden. “Wenn die Partie nicht abgesagt ist, gehen wir davon aus, dass gespielt wird. Wir können ja nicht erst 17:00 Uhr nach Hamburg losfahren”, so der Eintrag auf den socialmedia-Kanälen des FCE. Es sollte anders kommen: Außer Spesen nichts gewesen und 1.038 Kilometer mehr auf dem Tacho. Ein Nachholtermin muss zudem auch erst noch gefunden werden. Aues Chefcoach Pavel Dotchev hat da aber bereits jetzt einen Verdacht und sagte der Bild: “Es ist nur eine Vermutung, aber ich könnte mir vorstellen, dass das Spiel mitten in der Woche nach unserem Spiel am 1. April in Ingolstadt neu angesetzt wird. Das würde für uns erneut Reisestress bedeuten, während der Gastgeber HSV zuvor das Heimspiel gegen Paderborn am 2. April hat.” Die späte Absage wurmt demnach nicht nur die Fans.

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