FC St. Pauli - FC Erzgebirge Aue 'Gefühlte Niederlage zum 3. Advent'
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Der Start in die englische Woche hätte für die Veilchen sehr gut verlaufen können. Bis zur 80. Minute führte der FCE beim Lieblingsgegner FC St. Pauli mit 2:0, musste sich aber schlussendlich nach zwei Standardgegentore in einer turbulenten Schlussphase mit einer Punkteteilung zufriedengeben. Somit verpasste Erzgebirge Aue nach dem zweiten sieglosen Spiel hintereinander den Anschluss an die oberen Tabellenplätze und rutschte mit 16 Punkten auf Rang zehn etwas ab. Zunächst erwischten die Hamburger den besseren Start und wurden durch einen Kopfball von Ziereis in der zweiten Minute direkt gefährlich. Der FCE machte unterdessen das, was in der laufenden Saison schon sehr häufig zum Erfolg führte: Den Gegner kommen lassen und nach Ballgewinnen schnell kontern. So ein Angriff wie aus dem Lehrbuch brachte in der zehnten Minute für die auf zwei Positionen veränderte Startelf die Führung. Einer der zwei Neuen im Team, Jan Hochscheidt, nahm im Mittelfeld Tempo auf und spielte den Ball auf die linke Seite in den Lauf von Florian Krüger. Der U-21-Nationalspieler legte mit einem Pass mustergültig auf Pascal Testroet zurück, der mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 ins rechte untere Eck traf. Der sechste Saisontreffer von Aues Top-Knipser - zeitgleich das 250. Zweitliga-Auswärtstor für den FCE - gab den Lila-Weißen Auftrieb und führte bei St. Pauli zunächst zu noch mehr Verunsicherung. Die Kiezkicker verloren im Spielaufbau viele Bälle, allerdings machte das Schuster-Team aus den Gegenangriffen zu wenig und agierten nicht konsequent genug. So blieb die Mannschaft von Timo Schultz im Rennen und leitete mit Tashchys Versuch, den Kapitän Martin Männel im Tor der Auer aber rechtzeitig entschärfte (40.), einen kleinen Zwischenspurt kurz vor der Halbzeitpause ein. Becker (41.) sowie abermals Tashchy (44.) vergaben weitere Möglichkeiten.
Auch die erste gefährliche Aktion der zweiten Hälfte gehörte den Gastgebern. Nach einer Flanke von Ohlsson verpasste im Zentrum Kyereh den Ball nur knapp mit dem Kopf (47.). In der 49. Minute sendete Jan Hochscheidt mal wieder ein offensives Lebenszeichen. Seine Direktabnahme von der Strafraumgrenze parierte Paulis-Ersatzkeeper Brodersen aber im Nachfassen. Es sollte für eine laaange Zeit die letzte offensive Aktion der Veilchen bleiben. Danach spielte nämlich nur noch St. Pauli, die Erzgebirger kamen minutenlang nicht mehr aus der eigenen Hälfte. Martin Männel war schnell wieder auf Betriebstemperatur, hielt gegen Matanovic (59., 69.) und Tashchy (61.) seinen Kasten sauber. In der 73. Minute rettete nach einem Kyereh-Schuss zudem der rechte Pfosten für den geschlagenen Schlussmann. Mitten in die Drangphase der Gastgeber erzielte Florian Krüger den zweiten Treffer des Tages. Der Stürmer lupfte den Ball nach Vorarbeit vom eingewechselten Dimitrij Nazarov über Brodersen hinweg zum 2:0 in die Maschen. Nach Sichtung der Bilder gab der VAR den vermeintlichen Abseitstreffer - doch der reichte nicht für einen dreifachen Punktgewinn. Denn die Braun-Weißen gaben sich noch nicht geschlagen und konnten in der 81. Minute durch den eingewechselten Dittgen zunächst verkürzen. Kurz vor dem Ende sorgte mit Makienok ein weiterer Joker des FC St. Pauli für den Ausgleich. Der Ex-Dresdner verwertete den Abpraller, nachdem Lawrence an den Pfosten geköpft hatte. Statt dem fünften Saisonsieg für Aue gab es das vierte Unentschieden. Für die Veilchen geht es am Donnerstag weiter mit dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC, ehe am Sonntag die letzte Partie im Jahr 2020 beim 1. FC Nürnberg auf dem Programm steht. In den zwei verbleibenen Spielen bis zur Winterpause können die Auer Profis noch die nötigen Punkte einfahren, um den von Dirk Schuster versprochenen Extra-Urlaubstag zu bekommen. Doch bisher verläuft der Dezember nicht all zu rosig.
Spielbericht
Auch die erste gefährliche Aktion der zweiten Hälfte gehörte den Gastgebern. Nach einer Flanke von Ohlsson verpasste im Zentrum Kyereh den Ball nur knapp mit dem Kopf (47.). In der 49. Minute sendete Jan Hochscheidt mal wieder ein offensives Lebenszeichen. Seine Direktabnahme von der Strafraumgrenze parierte Paulis-Ersatzkeeper Brodersen aber im Nachfassen. Es sollte für eine laaange Zeit die letzte offensive Aktion der Veilchen bleiben. Danach spielte nämlich nur noch St. Pauli, die Erzgebirger kamen minutenlang nicht mehr aus der eigenen Hälfte. Martin Männel war schnell wieder auf Betriebstemperatur, hielt gegen Matanovic (59., 69.) und Tashchy (61.) seinen Kasten sauber. In der 73. Minute rettete nach einem Kyereh-Schuss zudem der rechte Pfosten für den geschlagenen Schlussmann. Mitten in die Drangphase der Gastgeber erzielte Florian Krüger den zweiten Treffer des Tages. Der Stürmer lupfte den Ball nach Vorarbeit vom eingewechselten Dimitrij Nazarov über Brodersen hinweg zum 2:0 in die Maschen. Nach Sichtung der Bilder gab der VAR den vermeintlichen Abseitstreffer - doch der reichte nicht für einen dreifachen Punktgewinn. Denn die Braun-Weißen gaben sich noch nicht geschlagen und konnten in der 81. Minute durch den eingewechselten Dittgen zunächst verkürzen. Kurz vor dem Ende sorgte mit Makienok ein weiterer Joker des FC St. Pauli für den Ausgleich. Der Ex-Dresdner verwertete den Abpraller, nachdem Lawrence an den Pfosten geköpft hatte. Statt dem fünften Saisonsieg für Aue gab es das vierte Unentschieden. Für die Veilchen geht es am Donnerstag weiter mit dem Heimspiel gegen den Karlsruher SC, ehe am Sonntag die letzte Partie im Jahr 2020 beim 1. FC Nürnberg auf dem Programm steht. In den zwei verbleibenen Spielen bis zur Winterpause können die Auer Profis noch die nötigen Punkte einfahren, um den von Dirk Schuster versprochenen Extra-Urlaubstag zu bekommen. Doch bisher verläuft der Dezember nicht all zu rosig.
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