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Holstein Kiel - FC Erzgebirge Aue 'Nächster Rückschlag: Zweite Pleite in Folge'

Erst Sandhausen nun Kiel. Zum zweiten Mal nacheinander kassierte Erzgebirge Aue drei Gegentore sowie eine Niederlage.
Erst Sandhausen nun Kiel. Zum zweiten Mal nacheinander kassierte Erzgebirge Aue drei Gegentore sowie eine Niederlage.
Wie schon im Vorbericht geschrieben ist Kiel einfach (k)eine Reise wert. Wenn man vor oder nach den 90 Minuten nicht wenigstens die Kieler Förde oder andere Sehenswürdigkeiten der Hafenstadt zur Ablenkung mitnehmen würde, dann wäre die liebe Fanseele völlig im Dauerstimmungstief. Auch heute sollte es im neunten Anlauf bei den Störchen nicht klappen, Erzgebirge Aue verlor klar und dies auch in der Höhe verdient mit 0:3. Statt den Punkten im Gepäck geht die Reise nun mit der Roten Laterne zurück ins Erzgebirge. Dabei probierte Chefcoach Aleksey Shpilevski heute zum ersten Mal die Vierer-Abwehrkette und eine Mittelfeld-Raute aus - gebracht hat es bekanntlich nichts. Die geforderte Reaktion seiner Spieler blieb aus. Von Beginn an waren die Hausherren abermals frischer im Kopf, gingen energischer in die Zweikämpfe und zeigten, dass sie nach drei Pleiten und einem Unentschieden endlich den Sieg erzwingen wollten. Die Ausgangslage bei den Veilchen war ähnlich, was sich aber nicht in dessen Auftritt widerspiegelte. So lief bei der in weißen Trikots und lila Hose spielenden Auer Mannschaft nicht viel zusammen. Babacar Gueyes Abschluss in der ersten Spielminute, als er einen Messequem-Freistoß nicht richtig traf und knapp verzog, und sein Pfostenknaller (27.) bildeten, wie auch Sören Gonthers vergebene Möglichkeit nach einer Ecke (26.), hierbei die Ausnahme.
Vielmehr zeigten die Störche in Person von Reese und den später eingewechselten Arp, was Sache ist. Immer und immer wieder wurden mit langen Bällen das frühe und in Ansätzen erkennbare Gegenpressing des FCE einfach überspielt. Kiel nutzte so die sich ergebenen freie Räume und brachten des Öfteren die Auer Abwehr in Bedrängnis. In der 29. Minute zappelte der Ball das erste Mal im Tor von Martin Männel. Reese setzte auf der linken Seite zwei Haken und flankte dann an den Fünfer, wo Porath aus dem Rückraum einlief und ins kurze Eck einköpfte. Acht Minuten später lagen die Veilchen bereits 0:2 zurück - mit ähnlichem Ablauf. Erst hatte Babacar Gueye für Aue den Ausgleich auf dem Fuß, wurde aber in letzter Sekunde geblockt (36.), und dann schüttelte Arp auf der anderen Seite vor dem Strafraum gleich vier!!! Auer Gegenspieler ab, tänzelte noch ein wenig und überwand Martin Männel per Flachschuss ins lange Eck. Bis zur Pause war es vor allem Aues Schlussmann zu verdanken, dass es kein größeres Debakel für den FCE wurde.
Mit frischem Personal und dem Debüt von Stürmer-Verpflichtung Antonio Mance war die zweite Hälfte zumindest ausgeglichen, wenn auch ohne durchschlagenden Erfolg. Die Defensive der Störche wurde kaum gefordert. Einzig körperlich legte Aue zu und kassierte die eine oder andere Gelbe Karte wegen zu harten Spiels. Bis auf Martin Männel, der nach wie vor die deutlich besseren Torchancen des Gastgebers vereitelte und somit eine noch höhere Niederlage verhinderte, konnten die Veilchen zu keiner Zeit mit dem Gegner mithalten. Zehn Minuten vor Schluss machte der eingewechselte Mees schließlich den Sack zu. Nach Zusammenspiel mit dem ebenfalls eingewechselten Holtby hatte Kiels Mittelfeldspieler freie Bahn und lupfte völlig unbedrängt das Spielgerät über Martin Männel hinweg zum 3:0-Endstand ins Tor (81.).
Was bleibt, ist wieder ein Spiel mit deutlich mehr gelaufenen Kilometern als der Gegner, eine eklatant niedrige Passgenauigkeit zum Mitspieler, ein unentschlossenes Zweikampfverhalten sowie ein System, was augenscheinlich nicht von den mitwirkenden Akteuren umgesetzt werden kann. Demzufolge geht es nach drei Unentschieden und der zweiten Pleite in Folge auf dem letzten Tabellenplatz liegend in die Länderspielpause. Danach stehen zwei Heimspiele auf dem Programm. Erst empfangen die Veilchen Fortuna Düsseldorf und einer Woche später den SC Paderborn. Um den Kopf frei zu bekommen, haben die Auer Kicker vier freie Tage, ab Donnerstag wird dann mit Doppeleinheiten die Arbeit wieder aufgenommen.

Spielbericht

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