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Karlsruher SC - FC Erzgebirge Aue 'Nach Pleite wieder Tabellenletzter'

Selbst beim Lieblingsgegner konnte die Auer Sieglosserie nicht gestoppt werden. Auf der Baustelle Wildparkstadion gab es eine 1:2-Pleite für den FCE.
Selbst beim Lieblingsgegner konnte die Auer Sieglosserie nicht gestoppt werden. Auf der Baustelle Wildparkstadion gab es eine 1:2-Pleite für den FCE.
Auch das elfte Pflichtspiel in dieser Saison konnte der FC Erzgebirge nicht gewinnen. Beim Karlsruher SC setzte es eine 1:2-Niederlage - die siebente in dieser Spielzeit, die sechste in der 2. Bundesliga. Nach einem durchaus selbstbewussten Auftritt in der ersten Halbzeit nahm das Schicksal im zweiten Durchgang seinen bitterbösen Verlauf. Schleusener (46.) brachte den KSC gleich nach Wiederanpfiff in Führung (46.), ehe Hofmann (67.) vor 12.000 Zuschauern im Wildparkstadion nachlegte. Mit der Roten Karte für KSC-Keeper Gersbeck und dem direkt verwandelten Freistoß von Anthony Barylla (83.) keimte kurz Hoffnung auf, die aber trotz sechs minütiger Zugabe recht ernüchternd erstickt wurde.
Teamchef Marc Hensel, der aufgrund der fehlenden Fußballlehrerlizenz gemeinsam mit dem qualifizierten Nachwuchsleiter Carsten Müller das Trainer-Duo bildet, musste auf den rotgesperrten Soufiane Messeguem verzichten und brachte dafür Sam Schreck. Neu im Team auch Nicolas-Gerrit Kühn, der auf der rechten Außenbahn für Belebung sorgen sollte. Gegen den Lieblingsgegner - elf Siege in 24 Duellen - begannen die komplett in weiß spielenden Auer engagiert, hatten nach einem Konter durch Nicolas-Gerrit Kühn (16.), sein Abschluss konnte der Karlsruher Schlussmann Gersbeck mit einer Beinabwehr klären, und danach durch Babacar Gueye (18.), der aus Nahdistanz den Ball wenige Zentimeter neben das KSC-Gehäuse setzte, zweimal die Chance zur Führung. Auch so hatten die Veilchen den Gegner gut im Griff, ließen in der Defensive wenig bis gar nichts anbrennen. Daher resultierte die erste torgefährliche Möglichkeit von Karlsruhe erst in Spielminute 44, die Choi aus spitzem Winkel aber ans Außennetz hämmerte.
Nach Wiederanpfiff, genauer gesagt, nach 46 Sekunden wurde Aue kalt erwischt. Ben Zolinski verlor fünf Metern vorm Strafraum gegen zwei Karlsruher leichtsinnig den Ball. Diesen konnte der kurz vor der Pause eingewechselte Schleusener im Strafraum in Ruhe annehmen, drehte sich einmal um Clemens Fandrich und die eigene Achse und zog ab. Martin Männel war bei dem platzierten Schuss machtlos. Bitter und völlig unnötig, denn die KSC-Führung zeigte Wirkung bei den Lila-Weißen, die danach völlig von der Rolle waren und an den beherzten Auftritt in Halbzeit eins nicht mehr anschließen konnten. Das nutzten die Gastgeber effizient aus. Nachdem Heise unbedrängt in den Strafraum eindrang, legte er auf Hofmann ab. Der ließ Gaëtan Bussmann noch ins Leere laufen und zog ab. Der abgefälschte Ball zum 2:0 (67.) war unhaltbar für Männel.
"Das sind Tore, die dürfen so nicht fallen. Wenn wir nicht daran arbeiten, über 90 Minuten jeden Zweikampf als den wichtigsten zu betrachten und ihn so zu führen, dann werden wir immer wieder solche Gegentore bekommen", sagte ein enttäuschter Marc Hensel nach der Partie, die in den Schlussminuten aber nochmal spannend wurde. Denn aufgrund eines Fouls im Kung-Fu-Stil von KSC-Keeper Gersbeck am eingewechselten Omar Sijaric, dem fälligen Platzverweis sowie dem sensationellen Freistoßtor von Anthony Barylla, der den eingewechselten Ersatzkeeper Kuster aus gut 20 Metern quasi kalt erwischt hatte, war eine Punkteteilung unverhofft im Bereich des Möglichen. Aue warf alles nach vorne. Mehr als zu einem Abschluss von Gaëtan Bussmann (90.+5) reichte es aber nicht mehr und es blieb bei einer weiteren Pleite.
Damit ist auch die bisher längste Sieglosserie in der Auer Zweitligageschichte aus dem Jahr 2008 eingestellt. Damals kassierten die Veilchen zwischen dem 29.02.2008 und dem 02.05.2008 fünf Niederlagen und teilten sich genausooft die Punkte (0S-5U-5N). Das heißt, der FCE holte aus diesen zehn Partien sogar noch einen Zähler mehr als in der jetzigen, anhaltenden Sieglosserie. Ernüchternd. Am Freitag empfangen die Veilchen nun den FC Ingolstadt. Im Kellerduell gegen die Schanzer soll, nein, muss! der Bock endlich umgestoßen werden. Dazu ruft der Verein alle FCE-Sympathisanten auf, gemeinsam das Glück zu erzwingen und alles dafür geben, das extrem wichtige Spiel gegen Ingolstadt zu gewinnen. Unter Einhaltung der 3G-Regeln möchte der FCE dabei niemanden ausschließen, sodass jeder - egal ob geimpft, genesen oder getestet - dabei sein kann, wenn der Kumpelverein mit Herzblut, Leidenschaft und Kampfgeist das gesamte Erzgebirge vertreten wird. Dazu gibt es am Donnerstag, den 21.10.2021, von 18 bis 21 Uhr und am Spieltag von 13 bis 16 Uhr direkt am Erzgebirgsstadion (Kassencontainer/Stadionvorplatz) die Möglichkeit, einen Antigen-Schnelltest für einen Unkostenbeitrag von 2 Euro zu machen. Das gilt nur in Verbindung mit einer gültigen Eintrittskarte für das Spiel gegen Ingolstadt! Also, macht die Hütte (hygieneauflagenbedingt) voll.

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