FC Erzgebirge Aue - FC Rot-Weiß Erfurt 'Vorschau'
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Nach dem spielfreien Wochenende geben die Erfurter morgen ihr Stelldichein und haben den FC Erzgebirge sicherlich nicht in bester Erinnerung. So gab es in bisher 90 Punktspielen untereinander seit 1952 für die Blumenstädter im Erzgebirgsstadion lediglich 3 Siege bei 28 Niederlagen. Obendrein zeigt die Leistungskurve bei den Veilchen mit zuletzt drei Siegen und neun geschossenen Toren deutlich nach oben. Zwar lieferten die Rot-Weißen an den letzten zwei Spieltagen zwei Siege gegen Sandhausen und München ab, doch lastet der verkorkste Saisonstart mit vier Spielen ohne Sieg immer noch an. Der selbst ernannte Aufstiegsanwärter ist Tabellenneunter, blieb bislang weit hinter den eigenen hohen Ansprüchen zurück. “Ich bin über den Saisonverlauf sehr enttäuscht”, sagte Erfurts Präsident Rolf Rombach, stärkte dem ungeachtet sogleich den Rücken des Trainers: “Er sitzt fest im Sattel.”
Mit Rainer Hörgl kam neuer Schwung nach Erfurt, man liebäugelte mit einem Platz ganz vorne in der Tabelle und gab sogar den Aufstieg als Marschroute aus. Die Realität sieht nun anders aus und der Trainer, dessen Vertrag sich nur im Falle des Aufstiegs automatisch verlängert, korrigierte kurzerhand die Ziele der Rot-Weißen nach unten: “Ich habe kein Problem damit, jetzt zu sagen: Wir wollen einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen.” Das derzeit größte Manko sieht der 52 Jahre alte Trainer in der fehlenden Konstanz seines Teams, welches seit Saisonbeginn ohne den ‘abgeschobenen’ Kapitän Alexander Schnetzler (Osnabrück) auskommen muss. Verstärkt haben sich die Blumenstädter mit Abwehrspieler Dennis Hillebrand vom Zweitligist FSV Frankfurt und die Neuzugänge Sebastian Becker (Offenbach) sowie Manuel Bölstler (RW Ahlen) sollen im zentralen Mittelfeld neben den altbewährten Kreativgeist Thiago Rockenbach da Silva die Fäden im Erfurter Spiel ziehen. Ihnen zur Seite stehen Defensivallrounder Samil Cinaz und Offensivallrounder Martin Hauswald.
Den Sturm verstärkt der Youngster Carsten Kammlott, der aus der eigenen A-Jugendbundesliga Mannschaft entstammt, mit drei Treffern hinter Tino Semmer (6-mal erfolgreich) die interne Torschützenliste anführt und zuletzt im Thüringenpokal gegen Sechstligist Wacker Nordhausen beim 6:0-Erfolg vier Tore in der ersten Hälfte beisteuerte. Massimo Cannizzaro, noch mit 12 Buden bester Torschütze des Vereins in der vergangenen Runde, traf im Ligabetrieb indes nur einmal. Überdies ist das Torverhältnis mit 17:17 sehr bescheiden, obwohl im Kasten der 1,96m große Dirk Orlishausen und in der Innenverteidigung mit Martin Pohl sowie Jens Möckel zwei eingespielte Spieler zur Verfügung stehen. Eigentlich alles in Allem eine recht gute Mischung, mit dem Verlangen die kürzlich wiedergefunden Erfolgsspur auszubauen.
Der FC Erzgebirge wird aber alles daran setzen, dieses Ziel eiskalt zu unterbinden. Denn ein Sieg sowie ein bisschen Schützenhilfe von den Gegnern Burghausen und Regensburg bedeutet Platz zwei - bei einer Niederlage könnte jedoch schlimmstenfalls aber auch Platz zehn auf die Veilchen warten. Dass dabei der Schiedsrichter Eduard Beitinger aus Regensburg das Zünglein an der Waage sein kann, ist hierbei auch nicht zu verachten. Doch darauf wollen es die Rot-Weißen nicht erst ankommen lassen: “Wir müssen den Kampf annehmen, uns etwas zutrauen und nach vorn spielen. Ich erwarte Aue aggressiv mit viel Leidenschaft und Power mit ihren Zuschauern im Rücken”, so die Sicht vor dem Spiel von Erfurts Trainer Hörgl, der personell die Qual der Wahl hat, da bis auf die Langzeitverletzten Gianluca Simari und Sebastian Becker all seine Spieler an Bord sind.
Sein Gegenpart Rico Schmitt hat da schon mit mehr Ausfällen zu kämpfen. Sven Schaffrath ist nach einer Zerrung der Rückenmuskulatur noch in der Reha. Des Weiteren zog sich Mittelfeldspieler Marco Stark im Training eine Verletzung im rechten Kniegelenk zu und fällt voraussichtlich drei Wochen aus. Auf der Verletztenliste der Veilchen stehen zudem noch Daniyel Cimen (nach Bänderriss in der Reha) und Patrick Sonntag (Verletzung Sprunggelenk). Wenigstens kehren im Angriff die zuletzt gesperrten Najeh Braham und Alban Ramaj zurück, sodass Rico Schmitt mit den zuletzt treffsicheren Eric Agyemang sowie Sebastian Glasner fast ein Luxusproblem besitzt. Wer für die Veilchen treffen wird, ist eigentlich egal - Hauptsache die Zuschauer kommen auf ihre Kosten.
Doch wegen des frühen Wintereinbruchs mit Schmuddelwetter könnte die anvisierte 10.000er Marke ausbleiben. Im Vorverkauf sind erst rund 8.000 Tickets abgesetzt worden, 800 davon gingen nach Erfurt. Damit aber morgen die Hütte richtig voll wird, startet der FCE-Ticketservice heute noch eine Sonderaktion. Zwischen 9:00 und 13:00 Uhr können FCE-Anhänger Eintrittskarten erwerben und zugleich noch ein Geschenk abräumen: Wer zwei Karten für das Derby kauft, erhält ein FCE-Regencape gratis dazu. Am Spieltag selbst gibt es die lila Capes zum Sonderpreis von 5 Euro zu kaufen. Dazu sind zwei ‘fliegende Verkäufer’ im Stadiongelände unterwegs. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung...also, auf gehts.
Mit Rainer Hörgl kam neuer Schwung nach Erfurt, man liebäugelte mit einem Platz ganz vorne in der Tabelle und gab sogar den Aufstieg als Marschroute aus. Die Realität sieht nun anders aus und der Trainer, dessen Vertrag sich nur im Falle des Aufstiegs automatisch verlängert, korrigierte kurzerhand die Ziele der Rot-Weißen nach unten: “Ich habe kein Problem damit, jetzt zu sagen: Wir wollen einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen.” Das derzeit größte Manko sieht der 52 Jahre alte Trainer in der fehlenden Konstanz seines Teams, welches seit Saisonbeginn ohne den ‘abgeschobenen’ Kapitän Alexander Schnetzler (Osnabrück) auskommen muss. Verstärkt haben sich die Blumenstädter mit Abwehrspieler Dennis Hillebrand vom Zweitligist FSV Frankfurt und die Neuzugänge Sebastian Becker (Offenbach) sowie Manuel Bölstler (RW Ahlen) sollen im zentralen Mittelfeld neben den altbewährten Kreativgeist Thiago Rockenbach da Silva die Fäden im Erfurter Spiel ziehen. Ihnen zur Seite stehen Defensivallrounder Samil Cinaz und Offensivallrounder Martin Hauswald.
Den Sturm verstärkt der Youngster Carsten Kammlott, der aus der eigenen A-Jugendbundesliga Mannschaft entstammt, mit drei Treffern hinter Tino Semmer (6-mal erfolgreich) die interne Torschützenliste anführt und zuletzt im Thüringenpokal gegen Sechstligist Wacker Nordhausen beim 6:0-Erfolg vier Tore in der ersten Hälfte beisteuerte. Massimo Cannizzaro, noch mit 12 Buden bester Torschütze des Vereins in der vergangenen Runde, traf im Ligabetrieb indes nur einmal. Überdies ist das Torverhältnis mit 17:17 sehr bescheiden, obwohl im Kasten der 1,96m große Dirk Orlishausen und in der Innenverteidigung mit Martin Pohl sowie Jens Möckel zwei eingespielte Spieler zur Verfügung stehen. Eigentlich alles in Allem eine recht gute Mischung, mit dem Verlangen die kürzlich wiedergefunden Erfolgsspur auszubauen.
Der FC Erzgebirge wird aber alles daran setzen, dieses Ziel eiskalt zu unterbinden. Denn ein Sieg sowie ein bisschen Schützenhilfe von den Gegnern Burghausen und Regensburg bedeutet Platz zwei - bei einer Niederlage könnte jedoch schlimmstenfalls aber auch Platz zehn auf die Veilchen warten. Dass dabei der Schiedsrichter Eduard Beitinger aus Regensburg das Zünglein an der Waage sein kann, ist hierbei auch nicht zu verachten. Doch darauf wollen es die Rot-Weißen nicht erst ankommen lassen: “Wir müssen den Kampf annehmen, uns etwas zutrauen und nach vorn spielen. Ich erwarte Aue aggressiv mit viel Leidenschaft und Power mit ihren Zuschauern im Rücken”, so die Sicht vor dem Spiel von Erfurts Trainer Hörgl, der personell die Qual der Wahl hat, da bis auf die Langzeitverletzten Gianluca Simari und Sebastian Becker all seine Spieler an Bord sind.
Sein Gegenpart Rico Schmitt hat da schon mit mehr Ausfällen zu kämpfen. Sven Schaffrath ist nach einer Zerrung der Rückenmuskulatur noch in der Reha. Des Weiteren zog sich Mittelfeldspieler Marco Stark im Training eine Verletzung im rechten Kniegelenk zu und fällt voraussichtlich drei Wochen aus. Auf der Verletztenliste der Veilchen stehen zudem noch Daniyel Cimen (nach Bänderriss in der Reha) und Patrick Sonntag (Verletzung Sprunggelenk). Wenigstens kehren im Angriff die zuletzt gesperrten Najeh Braham und Alban Ramaj zurück, sodass Rico Schmitt mit den zuletzt treffsicheren Eric Agyemang sowie Sebastian Glasner fast ein Luxusproblem besitzt. Wer für die Veilchen treffen wird, ist eigentlich egal - Hauptsache die Zuschauer kommen auf ihre Kosten.
Doch wegen des frühen Wintereinbruchs mit Schmuddelwetter könnte die anvisierte 10.000er Marke ausbleiben. Im Vorverkauf sind erst rund 8.000 Tickets abgesetzt worden, 800 davon gingen nach Erfurt. Damit aber morgen die Hütte richtig voll wird, startet der FCE-Ticketservice heute noch eine Sonderaktion. Zwischen 9:00 und 13:00 Uhr können FCE-Anhänger Eintrittskarten erwerben und zugleich noch ein Geschenk abräumen: Wer zwei Karten für das Derby kauft, erhält ein FCE-Regencape gratis dazu. Am Spieltag selbst gibt es die lila Capes zum Sonderpreis von 5 Euro zu kaufen. Dazu sind zwei ‘fliegende Verkäufer’ im Stadiongelände unterwegs. Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung...also, auf gehts.
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