VeilchenPower.de

Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Veilchen-Sieg zum Abschied'

Die vorerst letzten gekreuzten Hämmer in der zweiten Bundesliga für die Veilchen beim 1:0-Auswärtssieg in Dresden.
Die vorerst letzten gekreuzten Hämmer in der zweiten Bundesliga für die Veilchen beim 1:0-Auswärtssieg in Dresden.
Mit dem Auswärtssieg bei Dauererzrivale Dynamo Dresden haben es die Veilchen geschafft, nicht nur den Saisonabschluss erfolgreich zu gestalten, sondern auch mit der Ausbeute auf fremden Gefilden besser unterwegs zu sein, als vor heimischem Publikum. So teilen sich die insgesamt 16 erreichten Zähler in 12 Heim- und 14 Auswärtspunkte auf. Ein Grund mehr, warum die Macht aus dem Schacht den Gang in Liga drei antreten muss. Wenigstens durfte sich Nicolas-Gerrit Kühn als vorerst letzter Zweitliga-Torschütze verewigen, verwertete eine Hereingabe von Ben Zolinski artistisch zum Tor des Tages. Eine Reaktion von Dresden blieb aus. Über weite Strecken enttäuschte das noch Rückrundensieglose Dresden so extrem, dass sich auch Teamkollege Dimitrij Nazarov über die Passivität der Hausherren wunderte. Zudem legte Aues Offensivkraft verbal gleich nach und gab auf die Frage, ob er denn die Daumen für die Schwarz-Gelben Relegationsspiele drücke ein kurzes, klares und süffisantes: Nein! Ein Wiedersehen in Liga drei kann er sich daher sehr gut vorstellen.
Dimitrij Nazarov war es auch, der in dem 106. Prestigeduell das erste Achtungszeichen setzte. Sein strammer Linksschuss aus gut 20 Metern landete am Querbalken (4.). Danach übernahmen allerdings die Landeshauptstädter vor 29.382 Zuschauern das Kommando, zwingend wurde es bis auf einen Schuss von Weihrauch, der ebenfalls das Aluminium touchierte (25.), nicht wirklich. Auch waren zuvor die Versuche von Diawusie (22.), Knipping (23.) und abermals Weihrauch (24.) von halbherziger Natur. Von den Veilchen durften sich Tom Baumgart (18.) und Nicolas-Gerrit Kühn (28.) über einen Abschluss freuen. Erfolgversprechend sah das Ganze hüben wie drüben nicht aus und das 0:0 zur Pause ging demnach auch völlig in Ordnung.
Keine drei Minuten nach Wiederanpfiff hätte das Spiel in eine ganz andere Richtung laufen können, wenn nicht müssen. Einen Distanzschuss von Will (48.) faustete FCE-Keeper Philipp Klewin in hohem Bogen aufs eigene Tor. Die Bogenlampe bräuchte Daferner nur noch über die Linie drücken, beförderte aber nach einem Schubser seines Sturmkollegen Drchal die Kugel mit der Schulter nicht ins Tor, sondern aus der gefährlichen Zone. Ein verrücktes Ding. Auf der Gegenseite macht es Aue besser. Während Dimitrij Nazarov (52.) mit einem Volleyschuss noch knapp das Tor verfehlte, vollstreckte Nicolas-Gerrit Kühn nach einer butterweichen Flanke von Ben Zolinski über Dresdens Keeper Broll hinweg sehenswert zum 1:0 (53.).
Der Treffer gab Aue Rückenwind, Dynamo brauchte einen Moment, um zurück ins Spiel zu finden. Per Kopf hätte Daferner (65.) ausgleichen können, scheiterte jedoch am diesmal stark reagierenden Philipp Klewin. Auch in der 81. Minute blieb Dresdens Topstürmer ohne Fortune, was im Gegenzug auch Tom Baumgart nicht hold war und der Treffer aufgrund der Abseitsstellung des Passgebers Prince Osei Owusu nicht gegeben wurde. Dennoch beendete der FC Erzgebirge sein 16. Zweitligajahr mit einem Sieg, auf den die Dresdner in der ganzen Rückrunde sehnsüchtig gewartet haben (0S-10U-7N). “Heute hat 90 Minuten alles gepasst. Die Mannschaft hatte eine super Einstellung, sie hat mich überrascht”, sagte der Auer Trainer und Sportdirektor Pavel Dotchev.

Spielbericht

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, erhalten Sie nach dem Kommentieren eine E-Mail mit Aktivierungslink an ihre angegebene Adresse.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA