Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Veilchen-Sieg zum Abschied'
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Dimitrij Nazarov war es auch, der in dem 106. Prestigeduell das erste Achtungszeichen setzte. Sein strammer Linksschuss aus gut 20 Metern landete am Querbalken (4.). Danach übernahmen allerdings die Landeshauptstädter vor 29.382 Zuschauern das Kommando, zwingend wurde es bis auf einen Schuss von Weihrauch, der ebenfalls das Aluminium touchierte (25.), nicht wirklich. Auch waren zuvor die Versuche von Diawusie (22.), Knipping (23.) und abermals Weihrauch (24.) von halbherziger Natur. Von den Veilchen durften sich Tom Baumgart (18.) und Nicolas-Gerrit Kühn (28.) über einen Abschluss freuen. Erfolgversprechend sah das Ganze hüben wie drüben nicht aus und das 0:0 zur Pause ging demnach auch völlig in Ordnung.
Keine drei Minuten nach Wiederanpfiff hätte das Spiel in eine ganz andere Richtung laufen können, wenn nicht müssen. Einen Distanzschuss von Will (48.) faustete FCE-Keeper Philipp Klewin in hohem Bogen aufs eigene Tor. Die Bogenlampe bräuchte Daferner nur noch über die Linie drücken, beförderte aber nach einem Schubser seines Sturmkollegen Drchal die Kugel mit der Schulter nicht ins Tor, sondern aus der gefährlichen Zone. Ein verrücktes Ding. Auf der Gegenseite macht es Aue besser. Während Dimitrij Nazarov (52.) mit einem Volleyschuss noch knapp das Tor verfehlte, vollstreckte Nicolas-Gerrit Kühn nach einer butterweichen Flanke von Ben Zolinski über Dresdens Keeper Broll hinweg sehenswert zum 1:0 (53.).
Der Treffer gab Aue Rückenwind, Dynamo brauchte einen Moment, um zurück ins Spiel zu finden. Per Kopf hätte Daferner (65.) ausgleichen können, scheiterte jedoch am diesmal stark reagierenden Philipp Klewin. Auch in der 81. Minute blieb Dresdens Topstürmer ohne Fortune, was im Gegenzug auch Tom Baumgart nicht hold war und der Treffer aufgrund der Abseitsstellung des Passgebers Prince Osei Owusu nicht gegeben wurde. Dennoch beendete der FC Erzgebirge sein 16. Zweitligajahr mit einem Sieg, auf den die Dresdner in der ganzen Rückrunde sehnsüchtig gewartet haben (0S-10U-7N). “Heute hat 90 Minuten alles gepasst. Die Mannschaft hatte eine super Einstellung, sie hat mich überrascht”, sagte der Auer Trainer und Sportdirektor Pavel Dotchev.
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