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Dynamo Dresden - FC Erzgebirge Aue 'Vorschau'

Fast immer war der Gästeblock in Dresden mit gut 2.500 Veilchenfans prall gefüllt. Das Interesse für das morgige Duell hält sich aber in Grenzen.
Fast immer war der Gästeblock in Dresden mit gut 2.500 Veilchenfans prall gefüllt. Das Interesse für das morgige Duell hält sich aber in Grenzen.
Spieldaten von bundesliga.de
  • Zum Saisonabschluss müssen die Veilchen nach Dresden. Im viel zitierten Prestige-Duell geht es dabei eher um die berühmtberüchtigte goldene Ananas. Oder anders gesagt: Haken dran und gut.
  • Das Interesse am Spiel ist auf Dresdner Seite mit Blick auf Extrarunde gegen den Drittliga-Aufstiegsanwärter aus Kaiserslautern dementsprechend hoch. Aber bei nur knapp 1.300 abgesetzten Karten für den Gästeblock ist die Saison für viele Auefans bereits gelaufen. Verkommt das ganze zum lauen Sommerkick?
  • Auch war die Ausbeute des FCE in den letzten acht Begegnungen gegen Dresden recht bescheiden. Nur eine Partie konnte gewonnen werden, zweimal wurden die Punkte geteilt und fünf Spiele gingen verloren.
  • Der letzte Veilchen-Dreier gegen Dynamo war ein 4:1 daheim im September 2019, Aues letzter Auswärtssieg in der Landeshauptstadt liegt sechs Jahre zurück: Im September 2016 gewann Lila-Weiß unter Trainer Pavel Dotchev sensationell mit 3:0.
  • Insgesamt haben die Veilchen in der Zweitliga-Bilanz immer noch die Nase vorne (8S-4U-7N). Auch hat Dynamo gegen keine Mannschaft in der 2. Bundesliga öfter verloren als gegen Aue (gegen Greuther Fürth auch 8-mal).
  • Besser lief es für Schwarz-Gelb in der 3. Liga, wo Dynamo zweimal gewann, einmal unentschieden spielte und nur einmal verlor.
  • So sah es auch zu DDR-Zeiten aus. In 59 Duellen in der Oberliga siegte nur 13-mal der Kumpelverein, 31 Siege feierte Dresden.
  • Zusammen holten beide 19 Titel zu Ostzeiten: Aue war dreimal DDR-Meister und einmal Pokalsieger, Dresden kommt auf acht Meistertitel und sieben Pokalsiege.
  • Aktuell wartet Dresden seit dem 12. Dezember 2021 auf einen dreifachen Punktgewinn. Besagtes Datum war der 1:0-Erfolg im Hinspiel (das Tor erzielte der jetzt gelb-gesperrte Königsdörffer) und zugleich der letzte Sieg für Dresden in der 2. Bundesliga!
  • Seitdem gab es sechs Niederlagen und zehn Unentschieden. Trotz dieser Tatsache kann Dresden auf einen Klassenverbleib über die Relegation hoffen, da die bereits feststehenden Absteiger aus Aue und Ingolstadt diese langanhaltende Schwächephase nicht für sich nutzen konnten.
  • So steht die von Guerino Capretti trainierte Mannschaft in der Rückrundentabelle mit besagter Punktausbeute und vier Remis in Serie immer noch vor den Veilchen, die einen Zähler weniger auf dem Konto haben (2S-3U-11N).
  • Beide Vereinen wird dabei die Harmlosigkeit im Sturm zum Verhängnis. Während Aue mit 31 und Dresden mit 33 Toren daherkommt und nur noch Ingolstadt (28) sowie Hannover (32) in etwa gleich schlecht drauf sind, konnte im Schnitt nicht mehr als ein Tor pro Spieltag erzielt werden.
  • Allerdings haben die Lila-Weißen sowohl mit einer harmlosen Offensive wie auch mit einer bröckelnden Abwehr gleichzeitig zu kämpfen. 72 Gegentore sind schon eine Hausnummer. Auf den Pirmasens-Rekord von 120 Einschlägen in der Zweitligasaison 1977/78 kommt Aue in dieser Spielzeit aber nicht mehr...
  • Dresden verteidigt da freilich besser, hat vor allem zu Hause nur 17 Gegentreffer auf dem Konto - das ist der Bestwert zusammen mit Bremen, Hannover, dem HSV und St. Pauli.
  • Apropos Abwehr: Sören Gonther (21 Zweitliga-Spiele für Dynamo) und Florian Ballas (100 Zweitliga-Partien für die SGD) standen einst in der Dresdner Defensive.
  • Christoph Daferner sammelte seine ersten Zweitliga-Erfahrungen in Aue (2019/20 in 21 Einsätzen ein Tor), steht in dieser Saison mittlerweile bei stolzen 14 Toren und zwei Vorlagen.
  • Ewige Zweitligatabelle: für Aue ist es die 16. Saison (174S-140U-229N = 662 Punkte / Platz 28) und für Dresden die 10. Saison (102S-95U-142N = 401 Punkte / Platz 44).
Schiedsrichter: Christof Günsch (Berlin)
Assistenten: Julius Martenstein (Cölbe), Dr. Justus Zorn (Freiburg)
Vierter Offizieller: Martin Speckner (Schloßbach)
Video-Assistent: Nicolas Winter (Hagenbach)
Video-Assistent-Assistent: Dr. Riem Hussein (Bad Harzburg)

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