1. FC Saarbrücken - FC Erzgebirge Aue 'Dagegengehalten'
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Vor 9.458 Zuschauern im Ludwigsparkstadion versuchten die Hausherren mit hohem Pressing die Auer Abwehr zu Fehlern zu zwingen. Bis auf einen Schuss von Neudecker (4.) brannte allerdings in der neuformierten Verteidigung nicht viel an. Zudem hatten die Veilchen Glück, dass das Handspiel von Alexander Sorge im Sechzehner, der dadurch Günther-Schmidts Schuss geblockt hatte, keinen Elfmeter nach sich zog (16.), da auch kein VAR in Liga drei zum Einsatz kommt. Somit blieb die Partie weiterhin ohne nennenswerte Offensivaktionen, auch weil der FC Erzgebirge selbst kaum Akzente setzen konnte. Nach gut einer halben Stunde war sie aber da, die Möglichkeit der eigenen Führung aus dem berühmten Nichts: Lenn Jastremski war auf und davon, hatte nur noch FCS-Keeper Batz vor sich und scheiterte mit dem Versuch eines Tunnels. Saarbrückens Schlussmann war es auch, den Marvin Stefaniak per Freistoß zu einer Riesenparade verhelfen sollte (45.+4). Hinten nichts anbrennen lassen und vorne Nadelstiche setzen. Das neue Konzept der Lila-Weißen ging bisweilen auf.
Auch im zweiten Abschnitt neutralisierten sich beide Teams. Kämpferisch sicherlich eines der besseren Spiele, aber die fußballerische Qualität litt darunter deutlich. Erst ab der 70. Minute mit den vielen Wechsel auf den Offensivpositionen kam zumindest auch der Tordrang zurück. War es der eingewechselte Paul-Philipp Besong, der mit einem Drehschuss nur knapp das Tor verfehlte (74.), verzeichnete auf der anderen Seite Jacob den ersten Abschluss der Hausherren nach Wiederanpfiff. Und während Dimitrij Nazarov mit feinem Linksschuss ebenfalls knapp verzog (87.), ging es turbulent in die Nachspielzeit, in der die Blau-Schwarzen in dieser Saison bereits zweimal das Siegtor (90.+3/+5) markieren konnten. Torschütze dabei Grimaldi, der auch die letzte Aktion des Spiels hatte. Sein Durchstecker rollte aber an Mann und Maus vorbei ins Toraus. Die Null stand, aber auch vorne. Zumindest eine Baustelle weniger. Der nächste (Entwicklungs)Schritt wäre dann das Torschießen, verbunden mit einem Sieg - am besten im Prestigeduell gegen die Landeshauptstädter am kommenden Sonntag.
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