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FC Erzgebirge Aue - SV Elversberg 'Ein Punkt und trotzdem Tabellen-Schlusslicht'

Mit aggressivem Anlaufen und dem wie hier von Ulrich Taffertshofer gezeigtem konsequentem Gegenhalten wurde Elversberg über weite Strecken der Zahn gezogen.
Mit aggressivem Anlaufen und dem wie hier von Ulrich Taffertshofer gezeigtem konsequentem Gegenhalten wurde Elversberg über weite Strecken der Zahn gezogen.
Man ist schon etwas hin- und hergerissen. Ja, es war die beste Saisonleistung der Veilchen. Und ja, gegen den Tabellenführer das Heft des Handelns über weite Strecken mehr als nur in die Hand genommen. Auch war es das zweite Heimspiel in Folge, in denen Erzgebirge Aue einen Rückstand zumindest in eine Punkteteilung ummünzen konnte. In der jetzigen Situation und nach der Pleite beim SC Verl zählen eigentlich nur Siege. Und dies war gestern trotz massivstem Aufwand leider nicht von Erfolg gekrönt, was aufgrund des Dreiers von Bayreuth gegen 1860 in der Tabelle auch noch mit der Roten Laterne abgerundet wurde. “Man sieht es an den Ergebnissen in dieser Liga. Wir müssen uns alles hart erarbeiten”, so Chefcoach Carsten Müller, der nun hofft, dass seine Junges Woche für Woche dieses Leistungsoptimum abrufen werden. Eigentlich selbstverständlich, um über den ominösen Strich zu kommen. Doch nach den vergangenen bewegenden Wochen und Monaten steht meine Wenigkeit dem noch verhalten gegenüber.

Aue ist mit elf Punkten Tabellenletzter. Davor stehen Meppen, Zwickau und Bayreuth mit nur einem Zähler mehr auf dem Konto. Eine beruhigende, aber auch trügerische Aussicht zugleich. Denn schaffen es die Veilchen nicht, sich für das Engagement zu belohnen und auch die zahlreichen Versuche im Tor unterzubringen, werden die Zeiten in dieser Kackliga sicherlich nicht rosiger. Die Abschlussschwäche zieht sich durch die Saison wie ein roter Faden. Auch die Umstellung auf ein 4-4-2-System mit Borys Tashchy und Paul-Philipp Besong als Doppelsturm brachte nicht die nötige Effizienz. So verballerte man die bis zur Halbzeit stetig wachsende Torschussstatistik von 15zu2 Abschlüssen ohne zählbaren Erfolg links und rechts am Tor vorbei oder genau auf SVE-Keeper Kristof. Ein Wahnsinn was hier liegengelassen wurde. Für die 6.733 Zuschauer, darunter 49 Gästefans, herzerfrischender Angriffsfußball, umrahmt mit kleinen Kontern vom Spitzenreiter.

Nach Wiederanpfiff stellte sich der Aufsteiger aus dem Saarland, der in diesem Kalenderjahr noch kein Auswärtsspiel verloren hat, allerdings besser auf das aggressive Pressing der Auer ein und ging in der 59. Minute auch noch in Führung: Schnellbacher köpfte nach einer umstrittenen Ecke für die Sportvereinigung ein. Die passende Antworte legte Paul-Philipp Besong nur 38 Sekunden später auf der anderen Seite nach einem Patzer in der SVE-Abwehr ins Netz. Ausgleich, 1:1. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die lila-weißen Hausherren trotz zweistelliger Eckenanzahl nichts Verwertbares mehr zu Stande brachten, sich aber hinten auch auf Schlussmann Martin Männel verlassen konnten, der mit starken Paraden gegen Woltemade (81.), Suero Fernandez (83.) und Mustafa (90.) den einen Punkt mehrfach festhielt.

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