FC Erzgebirge Aue - SV Elversberg 'Ein Punkt und trotzdem Tabellen-Schlusslicht'
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Aue ist mit elf Punkten Tabellenletzter. Davor stehen Meppen, Zwickau und Bayreuth mit nur einem Zähler mehr auf dem Konto. Eine beruhigende, aber auch trügerische Aussicht zugleich. Denn schaffen es die Veilchen nicht, sich für das Engagement zu belohnen und auch die zahlreichen Versuche im Tor unterzubringen, werden die Zeiten in dieser Kackliga sicherlich nicht rosiger. Die Abschlussschwäche zieht sich durch die Saison wie ein roter Faden. Auch die Umstellung auf ein 4-4-2-System mit Borys Tashchy und Paul-Philipp Besong als Doppelsturm brachte nicht die nötige Effizienz. So verballerte man die bis zur Halbzeit stetig wachsende Torschussstatistik von 15zu2 Abschlüssen ohne zählbaren Erfolg links und rechts am Tor vorbei oder genau auf SVE-Keeper Kristof. Ein Wahnsinn was hier liegengelassen wurde. Für die 6.733 Zuschauer, darunter 49 Gästefans, herzerfrischender Angriffsfußball, umrahmt mit kleinen Kontern vom Spitzenreiter.
Nach Wiederanpfiff stellte sich der Aufsteiger aus dem Saarland, der in diesem Kalenderjahr noch kein Auswärtsspiel verloren hat, allerdings besser auf das aggressive Pressing der Auer ein und ging in der 59. Minute auch noch in Führung: Schnellbacher köpfte nach einer umstrittenen Ecke für die Sportvereinigung ein. Die passende Antworte legte Paul-Philipp Besong nur 38 Sekunden später auf der anderen Seite nach einem Patzer in der SVE-Abwehr ins Netz. Ausgleich, 1:1. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die lila-weißen Hausherren trotz zweistelliger Eckenanzahl nichts Verwertbares mehr zu Stande brachten, sich aber hinten auch auf Schlussmann Martin Männel verlassen konnten, der mit starken Paraden gegen Woltemade (81.), Suero Fernandez (83.) und Mustafa (90.) den einen Punkt mehrfach festhielt.
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