
Von den mittlerweile über 8.000 Mitglieder beim FC Erzgebirge Aue fanden gestern Abend 388 den Weg in den VIP-Bereich des Erzgebirgsstadions, wo die diesjährige Mitgliederversammlung abgehalten wurde. Die Zahlen, die Vereinspräsident Helge Leonhardt dort präsentierte, sorgten bei den Anwesenden für viel Beifall. Der FC Erzgebirge Aue hat im Geschäftsjahr 2018/19 einen Gewinn von 535.000 Euro erzielt. Damit sind die Veilchen schuldenfrei und erhöhten das Eigenkapital von 287.000 Euro auf 822.000 Euro. Es war bereits das dritte Jahr in Folge, in dem Aue schwarze Zahlen schrieb. In der vergangenen Saison betrug der Gesamtumsatz 20,46 Millionen Euro - ein neuer Höchstwert in der Vereinsgeschichte. Für die laufende Saison plant der FCE mit einem Gesamtbudget von 19,5 Millionen Euro. “Die Zahlen sind bemerkenswert und das Ergebnis einer guten Führung des Vereins. Darauf können wir sehr stolz sein”, sagte Helge Leonhardt. Der Präsident betonte, dass der Klassenverbleib der Profimannschaft die finanzielle Grundlage des Clubs sichert: “Wenn du absteigst, verreckst du wie ein Straßenköter.” Neben dem obligatorischen Rechenschaftsbericht und der Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand für die in 2018/19 geleistete Arbeit wurde auch für die Neufassung der Satzung abgestimmt.
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