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Präsident Helge Leonhardt ist zurückgetreten

Auch die zweite Ära der Leonhardts im Präsidentenamt ist vorbei. Von 1992 bis 2009 war es noch Uwe, nun hat Helge (re.) seinen Rücktritt bekanntgegeben.
Auch die zweite Ära der Leonhardts im Präsidentenamt ist vorbei. Von 1992 bis 2009 war es noch Uwe, nun hat Helge (re.) seinen Rücktritt bekanntgegeben.
Helge Leonhardt ist nicht mehr Vereinsboss des FC Erzgebirge Aue. Heute um 18:39 Uhr gab der seit September 2014 amtierende Präsident seinen Rücktritt bekannt:

Liebe Mitglieder des FC Erzgebirge Aue,

ich möchte mich hiermit persönlich an Sie wenden und mitteilen, dass ich dem Präsidium des Aufsichtsrats in einer konstituierten Sitzung am heutigen Tag mitgeteilt habe, dass ich als Präsident für die gegenwärtige sportliche Lage der 1. Profi Mannschaft die Verantwortung übernehme und daher meinen Rücktritt bekannt gebe.
Ich hoffe sehr, dass damit ein geordneter Neuanfang gestaltet werden kann und, dass damit weitere Eskalationen, die den Verein öffentlichen Schaden bringen würden, verhindert werden können.
Ich bitte, diese Entscheidung, die auch im Sinne meiner unserer Familie getroffen wurde, zu respektieren. Gleichzeitig bedanke ich mich bei allen, die mich in den letzten 8 Jahren, in denen ich als Präsident die Geschicke unseres Vereins maßgeblich mitgestalten konnte, unterstützten und die Treue hielten.

Liebe Mitglieder, ich gehe keinesfalls in Bosheit oder Wut, ich gehe in Besonnenheit, mit reifer Überlegung und mit warmen Herzen.

Deshalb mit einem abschließenden herzlichen Glück Auf!
Euer Helge Leonhardt


Wie es nun beim FC Erzgebirge Aue weitergeht, entscheidet sich auch in der Sitzung am kommenden Dienstag. Aus dem aktuellen Vorstand sind derzeit noch Geschäftsführer Michael Voigt (derzeit erkrankt) und Rechtsanwalt Kay Werner im Amt. Der Nachfolger für den 63-jährigen Helge Leonhardt hat jedenfalls eine Mammut-Aufgabe im Erzgebirge vor sich. Es geht darum, die Fans, die Gremien, den Fußball wieder zusammen zu bringen. Zuletzt haben Fanklubs und Sponsoren in offenen Briefen einen Neuanfang gefordert. Vor allem muss wieder eine innerliche Struktur und eine Philosophie in den Verein, die einhergehen mit einem sportlichen Leiter - gleichbedeutend einem Geschäftsführer Sport. Helge Leonhardts Rücktritt ist dazu der erste Schritt, nun muss daraus auch etwas gemacht werden.

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