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VfB Stuttgart - FC Erzgebirge Aue 'Alles beim Alten'

Vier Spiele, null zu zehn Tore und ein Punktgewinn aus dem Hinspiel - so die Bilanz gegen den VfB Stuttgart, der gestern abermals seine Heimstärke bewiesen hat und folglich die Veilchen nicht wirklich was entgegensetzen konnten. Zwar waren die ersten zwanzig Minuten durchaus vielversprechend, doch letzten Endes setzte sich der Favorit durch und gewann vor über 50.000 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena wie schon am 07. Mai 2017 klar mit 3:0 gegen die weiterhin auswärtsschwachen Auer. Demgemäß wartet der FC Erzgebirge im neuen Jahr immer noch auf seinen ersten Treffer, vom dreifachen Punktgewinn ganz zu schweigen. “Wir wollen uns nicht nur hinten einigeln, sondern selbst auch Nadelstiche setzen”, hatte Aues Coach Dirk Schuster im Vorfeld der Partie angekündigt. Seine auf zwei Positionen geänderte Startelf hielt sich zunächst an die Anweisung und verbuchte sogar die ersten Offensivakzente. John-Patrick Strauß kam nach einer Flanke aus dem linken Halbfeld zum Kopfball, allerdings zu zentral auf VfB-Torhüter Kobel (6.). Auf der anderen Seite verhalf Kapitän und Keeper Martin Männel den Schwaben zur ersten Möglichkeiten, als er einen Abwurf in die Beine von Gonzalez warf und im Anschluss Castros Schuss nur knapp das Gehäuse verfehlte (11.).
Nach einer ordentlichen und sehr ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die Stuttgarter aber zunehmend häufiger in der Auer Hälfte fest - das vom Coach bedachte Einigeln begann. Aus dem Spiel heraus stand die Defensive des FCE immerhin sattelfest, allerdings führte die bekannte Schwäche beim Verteidigen von gegnerischen Standards schließlich zum Rückstand. Dennis Kempe war nach einem VfB-Eckball im Strafraum weggerutscht, so dass Philipps per Kopf für Didavi servieren und Stuttgarts Kapitän aus Nahdistanz vollstreckten konnte (34.). Das war der Dosenöffner für die individuell stark besetzten Schwaben. Nur acht Minuten später stand es dann auch schon 0:2 aus Auer Sicht. Nach einem Ballverlust von Dennis Kempe am Stuttgarter Strafraum, trieb Wamangituka den Ball über 70 Meter ungestört in Richtung Tor von Martin Männel, über Stenzel und Förster verwertete Didavi den Konter dann per Volleyschuss. Das Ding war quasi gelaufen, denn im zweiten Abschnitt verwaltete der VfB seine Führung und den Veilchen fehlten die spielerischen Mittel, um für Torgefahr zu sorgen. Wie bei vielen defensiv orientierten Mannschaften üblich, drückt der Schuh im Spiel nach vorne, wo Aue bereits sechsmal ohne eigenen Treffer geblieben ist. Zwar gab es in der 77. Spielminute einen kleinen Lichtblick in dem passiven Ballgeschiebe, doch Pascal Testroet jagte nach Zuspiel des ebenfalls eingewechselten Florian Krüger die Kugel freistehend aus elf Metern über das Tor. “Ich hätte gerne gesehen, was in den Schlussminuten hier los gewesen wäre, wenn wir da das Tor gemacht hätten”, sagte Dirk Schuster zu der vergebenen Möglichkeit, die Partie noch einmal spannend zu gestalten. Doch so machte Gomez, der zuvor noch am glänzend reagierenden Martin Männel gescheitert war, in der Schlussminute mit dem dritten Tor für Stuttgart alles klar. Nach der siebten Saisonniederlage steht der FC Erzgebirge weiterhin bei 30 Punkten und hofft nun im kommenden Heimspiel gegen Holstein Kiel den ersten Dreier anno 2020 einzufahren. Demzufolge sollte auch der erste Treffer im neuen Jahr gelingen.

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