1. FC Nürnberg - FC Erzgebirge Aue 'Niederlage im letzten Spiel des Jahres'
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Aber genug gemeckert und nun zum Spielverlauf, der eventuell ganz anders verlaufen wäre, wenn Florian Krüger bereits nach 30 Sekunden den Ball im Tor der Nürnberger versenkt hätte. Doch so konnte der U21-Nationalspieler die scharfe Hereingabe von Pascal Testroet nicht wirklich kontrolliert aufs Gehäuse bringen, schoss dadurch FCN-Keeper Mathenia unfreiwillig ab. Nachdem dann der offensiv auf der rechten Außenbahn aufgestellte Calogero Rizzuto ebenfalls am Nürnberger Schlussmann scheiterte (21.), übernahm der Club immer mehr und mehr die Initiative. Bei Hacks erstem Versuch rettete noch der Pfosten (30.), nur sechs Minuten später war der Ball aber drin. Auf Vorlage von Schäffler hatte Nürnbergs Nummer 17 viel Platz am Sechzehner und schoss die Kugel per Außenrist in die Maschen. Aues Torwart Martin Männel war zwar noch dran, konnte aber den dritten Saisontreffer von Hack nicht verhindern. Sichtlich beeindruckt vom Rückstand waren die Veilchen nun etwas von der Rolle, Nürnberg setzte nach und hätte durch Schäffler sogar erhöhen können (42.) So blieb es bis zu Pause aber beim knappen Rückstand.
Mit Singhs Abschluss auf der einen (50.) und John-Patrick Strauß’ Versuch auf der anderen Seite, den Pascal Testroet unfreiwillig entschärfte und ins Toraus abfälschte (53.), war der zweite Durchgang eröffnet. Weitere Möglichkeiten für einen Torschrei hatten danach aber Seltenheitswert - zu viel Mittelfeldgeplänkel, viele Ballverluste und wenig Kreatives. Auch wurden die Hausherren, die sich viel Zeit im Spielaufbau ließen und mit der Führung im Rücken auch keinen Grund hatten, ins Risiko zu gehen, von den Veilchen nur halbherzig attackiert. Erst in der Schlussviertelstunde hatte Aue der drohenden Niederlage ernsthaft was entgegenzusetzen. Clemens Fandrichs Direktabnahme war hierbei ein erstes Achtungszeichen (72.). Doch weder Pascal Testroet per Fallrückzieher (75.) noch der eingewechselte Dimitrij Nazarov per völlig missratenem Freistoß (90.+2) brachten den erhofften Ausgleich. Dabei hatte Nürnberg durch Hack in der 75. Minute die Vorentscheidung extra liegengelassen. Es sollte einfach nicht sein, eine Niederlage im letzten Spiel des Jahres. “Fußball ist Ergebnissport und da steht bei den Nürnbergern eine Eins und bei uns eine Null”, so Dirk Schuster, dessen Mannschaft punktgleich mit Heidenheim, Osnabrück und nun auch Nürnberg auf Rang sechs steht. Nach der Winterpause geht es am 03. Januar 2021 mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig weiter. Bis dahin eine besinnliche Weihnachtszeit.
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