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1. FC Heidenheim - FC Erzgebirge Aue 'Alles beim Alten - der Fluch geht weiter'

Auch im siebten Anlauf blieb Erzgebirge Aue sieglos in der Voith-Arena (Quelle: Heiko Martin)
Auch im siebten Anlauf blieb Erzgebirge Aue sieglos in der Voith-Arena (Quelle: Heiko Martin)
Nach drei Minuten war der Matchplan von FCE-Coach Dirk Schuster bereits reif für die Tonne. Nach einem Minikontakt mit der Hand von Gaëtan Bussmann an der Schulter des anschließend zusammenbrechenden 21-jährigen Rittmanns entschied Schiedsrichter Lasse Koslowski ohne Zögern auf Foulelfmeter. Zwar konnte Martin Männel das Referee-Geschenk sensationell parieren und klärte den Schuss von Thomalla zur Ecke, doch eben jene kam postwendend in den Fünfmeterraum gesegelt, wo Mainka am kurzen Pfosten nur noch den Kopf ranhalten musste - 0:1 Rückstand. Das passt bzw. das wars, was man aus der Geschichte der letzten Auftritte hier in der Voith-Arena gelernt hat. Denn mit der Führung im Rücken war Heidenheim offensiv klar besser und hatte zweimal die Chance durch Kleindienst zu erhöhen. Der Stürmer scheiterte aber beide Male am bärenstarken Martin Männel (26. / 31.).
Wie gesagt, die Partie nahm seinen geregelten Lauf und kam in der 36. Minute bereits zum Höhepunkt. Erst konnte Steve Breitkreuz einen FCH-Konter nur noch mit einem gelbwürdigen Foul an Kühlwetter kurz vor der Strafraumgrenze unterbrechen, dann sah Aues Innenverteidiger nach Ausführung des Freistoßes, den Martin Männel noch an die Querlatte lenkte und Kühlwetters Abpraller aber Steve Breitkreuz‘ Hand berührte, gleich die zweite Gelbe kurz nacheinander. Es folgten Platzverweis für Aue und abermals Elfmeter für Heidenheim. Doch auch diesen parierte der Kapitän der Veilchen bravourös (38.). Sein vierter gehaltener Elfer in dieser Saison und erstmals sogar zwei in einem Spiel. Leider war es am Ende, wie auch sein erstes und bis dato einziges Tor für den FCE, hier am selben Ort gegen den 1. FC Heidenheim geschossen, nur was für die Statistik. Denn schlussendlich konnte in Unterzahl nicht mehr allzu viel gegen die drohende Niederlage was ausgerichtet werden.
"Wir haben mit zehn Mann besser gespielt, als in der ersten Hälfte mit elf. Dabei haben wir aber einige elementare Dinge nicht gut gemacht und hätten einige Situationen einfach besser ausspielen können. Das ärgert mich", so Dirk Schuster nach der Partie. Bezeichnend, dass der erste Torschuss im zweiten Abschnitt erst in der 88. Minute erfolgte: Einen Schlenzer von Jan Hochscheidt kratzte FCH-Keeper Müller im letzten Moment aus der rechten Ecke (89.). Bis dahin hatten die Veilchen über weite Strecken zwar fast genauso viel Ballbesitz wie Heidenheim, machten daraus aber mit zehn Mann zu wenig. Als dann alles nach vorne geworfen wurde, nutzten die Hausherren einen Ballverlust von Louis Samson konsequent aus und konterten sich mit Schimmer, Schnatterer und Kleindienst, der das 2:0 machte, zum Sieg (90.+2). Und wegen der besseren Tor-Differenz überholt Heidenheim in der Tabelle auch noch den nun auf Rang neun platzierten FCE. Wie sooft ganz bitter, aber alles beim Alten - der Fluch geht weiter. Oder mit den Worten von Dirk Schuster: "So beschissen, wie das Spiel losging, hat es am Ende auch aufgehört."

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