1. FC Heidenheim - FC Erzgebirge Aue 'Alles beim Alten - der Fluch geht weiter'
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Wie gesagt, die Partie nahm seinen geregelten Lauf und kam in der 36. Minute bereits zum Höhepunkt. Erst konnte Steve Breitkreuz einen FCH-Konter nur noch mit einem gelbwürdigen Foul an Kühlwetter kurz vor der Strafraumgrenze unterbrechen, dann sah Aues Innenverteidiger nach Ausführung des Freistoßes, den Martin Männel noch an die Querlatte lenkte und Kühlwetters Abpraller aber Steve Breitkreuz‘ Hand berührte, gleich die zweite Gelbe kurz nacheinander. Es folgten Platzverweis für Aue und abermals Elfmeter für Heidenheim. Doch auch diesen parierte der Kapitän der Veilchen bravourös (38.). Sein vierter gehaltener Elfer in dieser Saison und erstmals sogar zwei in einem Spiel. Leider war es am Ende, wie auch sein erstes und bis dato einziges Tor für den FCE, hier am selben Ort gegen den 1. FC Heidenheim geschossen, nur was für die Statistik. Denn schlussendlich konnte in Unterzahl nicht mehr allzu viel gegen die drohende Niederlage was ausgerichtet werden.
“Wir haben mit zehn Mann besser gespielt, als in der ersten Hälfte mit elf. Dabei haben wir aber einige elementare Dinge nicht gut gemacht und hätten einige Situationen einfach besser ausspielen können. Das ärgert mich”, so Dirk Schuster nach der Partie. Bezeichnend, dass der erste Torschuss im zweiten Abschnitt erst in der 88. Minute erfolgte: Einen Schlenzer von Jan Hochscheidt kratzte FCH-Keeper Müller im letzten Moment aus der rechten Ecke (89.). Bis dahin hatten die Veilchen über weite Strecken zwar fast genauso viel Ballbesitz wie Heidenheim, machten daraus aber mit zehn Mann zu wenig. Als dann alles nach vorne geworfen wurde, nutzten die Hausherren einen Ballverlust von Louis Samson konsequent aus und konterten sich mit Schimmer, Schnatterer und Kleindienst, der das 2:0 machte, zum Sieg (90.+2). Und wegen der besseren Tor-Differenz überholt Heidenheim in der Tabelle auch noch den nun auf Rang neun platzierten FCE. Wie sooft ganz bitter, aber alles beim Alten - der Fluch geht weiter. Oder mit den Worten von Dirk Schuster: “So beschissen, wie das Spiel losging, hat es am Ende auch aufgehört.”
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