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Aues neuer Chefcoach heißt Aleksey Shpilevski

Die Veilchen haben einen Nachfolger für Dirk Schuster gefunden. Am Dienstag, den 15. Juni 2021 wird der FC Erzgebirge Aue seinen neuen Trainer offiziell auf einer extra dafür anberaumten Pressekonferenz vorstellen. Den Namen sowie die Vertragslaufzeit veröffentlichte der Verein aber schon heute. So wird Aleksey Shpilevski der neue Cheftrainer der Veilchen werden. Der Kontrakt mit dem 33-Jährigen hat eine Laufzeit bis Ende Juni 2024 und gilt für die 1. und 2. Bundesliga. "Aleksey ist trotz seiner jungen Jahre bereits sehr erfahren und war in verschiedenen Positionen in diversen Nachwuchsleistungszentren als verantwortlicher Trainer in der Bundesliga tätig", sagte Vereinspräsident Helge Leonhardt über den neuen Mann an der Seitenlinie, der am 17. Februar 1988 in Minsk geboren wurde und im Alter von sechs Jahren nach Deutschland kam. Bis zur U18 trug der defensive Mittelfeldspieler das Trikot des VfB Stuttgart und spielte bei der U17-EM 2005 in Italien für sein Heimatland Weißrussland. Wegen einer Wirbelsäulenverletzung musste Aleksey Shpilevski seine recht junge Spielerkarriere aber bereits mit 18 Jahren frühzeitig beenden.
Seine ersten Sporen als Trainer verdiente er sich in der VfB-Jugend, anschließend wechselte er in den Nachwuchsbereich von RasenBallsport Leipzig. Danach ging sein Weg nach Weißrussland und zuletzt nach Kasachstan, wo er als Cheftrainer bei Qairat Almaty anheuerte und in der Saison 2020 den Verein zur Meisterschaft führte. Für Erzgebirge Aue wohl der richtige Mann, wenn man nach den Worten von Helge Leonhardt geht: "Nach mehreren intensiven Gesprächen konnten wir feststellen, dass er sich mit den Werten unseres Vereins voll und ganz identifiziert. Wir erzielten dabei ebenfalls Übereinstimmung bezüglich der Vorgehensweise hinsichtlich der strategischen Weiterentwicklung unseres Profiteams. Jetzt findet er seinen Weg zurück nach Deutschland und ich freue mich, dass wir ihn zur Bewältigung der vor uns stehenden anspruchsvollen Aufgaben für unseren Club gewinnen konnten."
Seit November 2018 arbeitet Aues zukünftiger Chefcoach in der 1,9-Millionen-Einwohner-Stadt Almaty in Kasachstan. Dort gelang ihm im ersten Jahr die Vizemeisterschaft, wobei am Ende ein Punkt auf Dauerrivale Astana fehlte. Im darauffolgenden Jahr konnte er mit Qairat Almaty die langersehnte Meisterschaft erringen und so die mittlerweile 16 Jahre anhaltende Durststrecke beenden. "In fünf Wochen steht mit Qairat Almaty die historische Champions League Quali an, daher war es nicht einfach dem Präsidenten die Entscheidung oder den Wunsch nach Aue zu wechseln zu verkünden. Umso mehr freue ich mich über die Freigabe und die Chance mit Aue in der 2. Bundesliga meine nächsten großen Entwicklungsschritt zu gehen. Ich hatte vom ersten Moment an bei den Gesprächen mit Herrn Leonhardt ein absolut überzeugendes Gefühl, dass es genau das Richtige ist. Er lebt und liebt Emotionen und Leidenschaft, welche unabdingbar sind, um den Verein nach vorne zu bringen. Genau das möchte ich der Mannschaft auch vorleben und sie nach vorne bringen", sagte Aleksey Shpilevski zu seinem Wechsel ins Erzgebirge und zur Rückkehr als Cheftrainer im deutschen Profifußball.

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