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Sieben Spiele statt sieben Monate für Clemens Fandrich

Sieben Spiele statt sieben Monate: Die Sperre von Clemens Fandrich nach der Roten Karte ist stark reduziert worden.
Sieben Spiele statt sieben Monate: Die Sperre von Clemens Fandrich nach der Roten Karte ist stark reduziert worden.
Nach fünf Stunden Verhandlung und einer Stunde Beratung gab es die Gewissheit, dass sich Clemens Fandrich mit der zunächst vom DFB-Sportgericht geforderten siebenmonatigen Sperre nicht abfinden muss. Die nächst höhere Instanz, also das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hat das Strafmaß in der mündlichen Berufungsverhandlung reduziert. Es verurteilte den 30-Jährigen wegen grober Unsportlichkeit gegen den Schiedsrichter-Assistenten zu einer Sperre von sieben Meisterschaftsspielen der Lizenzligen. Oskar Riedmeyer, der als stellvertretender Vorsitzender des DFB-Bundesgerichts die Sitzung im Frankfurter Hermann-Neuberger-Haus leitete, sagt zum Urteil: "Unserer Überzeugung nach hat Clemens Fandrich den Schiedsrichter-Assistenten Roman Potemkin aus nächster Nähe so vehement angebrüllt, dass dabei auch Speichel den Schiedsrichter-Assistenten im Gesicht getroffen hat. Es blieben aber letzte Zweifel, ob er tatsächlich Herrn Potemkin absichtlich ins Gesicht spucken wollte."
"So etwas braucht man im Leben nicht so häufig", sagte ein erleichterter Clemens Fandrich nach dem Verhandlungsmarathon: "Der große Schock von sieben Monaten, die als Sperre im Raum standen, ist weg." Damit muss der Mittelfeldspieler nach bereits zwei abgesessenen Partien 'nur' noch bis Jahresende zuschauen und ist im Januar beim Auswärtsspiel auf St. Pauli wieder spielberechtigt. Für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Dennoch wurmt FCE-Anwalt Kay Werner "der Umstand, dass Clemens wegen einer groben Unsportlichkeit verurteilt wurde, obwohl die beiden Schiedsrichter als Zeugen ausgesagt haben, dass eine Gelbe Karte aus ihrer Sicht die angemessene Strafe gewesen wäre."

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