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SV Werder Bremen - FC Erzgebirge Aue 'FCE blieb bei Werder-Gala nur die Statistenrolle'

Hatte Ole Werner mit Kiel bereits am 5. Spieltag den Veilchen die höchste Auswärtsniederlage zugefügt, so toppte Bremens Neu-Coach dies gestern auch noch.
Hatte Ole Werner mit Kiel bereits am 5. Spieltag den Veilchen die höchste Auswärtsniederlage zugefügt, so toppte Bremens Neu-Coach dies gestern auch noch.
Das war wohl der Abend, an dem bei einem alles klappte und beim anderen Team alles in die Hose ging. Mit 0:4 kamen die Veilchen im Weserstadion gewaltig unter die Räder. Viele sprachen von zwei Klasse höherem Fußball. Zugegebenermaßen kann ich mich damit nicht wirklich anfreunden. Denn es ist nach Darmstadt bereits der zweite Gegner infolge, der die Grenzen des FCE klar aufzeigte. Zu schnell kommt dann das Vertrösten, dass es beim nächsten Spiel besser werden soll. Doch ich nehme es hier mal so, wie es der gelb-gesperrte Teamchef Marc Hensel, der in Bremen an der Seitenlinie vom sportlichen Leiter Pavel Dotchev vertreten wurde, immer wieder einfordert: "Wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass jedes Spiel ein Endspiel ist."
Auch gegen Bremen fehlte der richtige Biss. Den zeigten die von Neu-Coach Ole Werner trainierten Hausherren von Beginn an, ließen die auf einer Position veränderte Veilchen - Dimitrij Nazarov war nach seiner Gelbsperre für Jan Hochscheidt wieder im Aufgebot - erst gar nicht zum Luft holen kommen. Nach sieben Minuten bereits der Rückstand. Die Versuche von Ducksch und Jung konnten noch geblockt werden, doch genau vor die Füße von Schmid, der aus 18 Metern per Schlenzer leider mit einem Sonntagsschuss an dem schmuddeligen Freitagabend ins rechte Eck traf. Die Hoffnung, dass Aue sich nun stärker wehrt und in die Zweikämpfe kommt, wurde nicht erfüllt.
Vielmehr lief Werder zu Höchstform auf und hatte leider das nächste Schmankerl parat. So klingelte es nach einer vorerst abgewehrten Ecke erneut im Kasten von Keeper Martin Männel. Diesmal legte Füllkrug per Kopf für Veljkovic ab, der die Kugel im Fallen mit der Hacke aus Nahdistanz in die Maschen setzte (19.). Zur Erinnerung: Schmid und Veljkovic sind die einzigen beiden Neuen in der Bremer Startelf - beide haben getroffen. Einfach zu viel Platz für die in grün-weiß spielenden Akteure, die weiterhin wenig tun mussten, um die Auer Offensivbemühungen in Schach zu halten. Der weiterhin beeindruckte FCE fand einfach nicht statt, blieb blass und hatte Glück, nicht mit einem noch höheren Rückstand in die Pause zu gehen, als Bittencourt in der 32. Minute freistehend aus rund 14 Metern nur den Pfosten traf.
Zwölf Minuten nach Wiederbeginn war das Spiel beim Stande von 4:0 für Bremen eigentlich vorbei. Erst verlor Soufiane Messeguem, der aufgrund der fünften gelben Karte im nächsten Spiel fehlen wird, gegen Füllkrug den Ball. Konnte ihm im Anschluss auch nicht mehr am Flanken hintern, sodass sich der sträflichst am Elfmeterpunkt freigelassene Ducksch die Torecke aussuchen konnte (53.). Die Hausherren legten in Person von Füllkrug nochmals nach: Schmid bediente Agu, der aus halbrechter Position flach auf Füllkrug gab, der aus sieben Metern ohne Probleme links unten einschob.
Danach war den Veilchen endgültig der Zahn gezogen, hatten aber noch ein Highlight vorzuweisen, als Dimitrij Nazarov in der 75. Minute es aus 40 Metern mit einem Heber versuchte, Werders-Keeper Pavlenka zu überraschen. Mit den Fingerspitzen und der Querlatte blieb der Ehrentreffer, wie schon in der 62. Minute, in der Dimitrij Nazarovs erfolgreiche Direktabnahme wegen Abseits des Passgebers keine Anerkennung fand, ungekrönt. So endete die Partie mit dem ersten Zu-Null-Spiel in dieser Saison für Bremens schlussmann sowie bei der höchsten Saisonpleite für Aue, die zumindest für Philipp Riese ein persönliches Happy End hatte. Nach dem Haar-Riss am rechten Wadenbein und einer Einblutung in der Muskulatur konnte er erstmals seit dem siebenten Spieltag wieder Zweitligaluft schnuppern.
In acht Tagen steht dann für viele das wichtige Prestigeduell auf dem Programm. Gegen Dynamo Dresden soll trotz fehlender Unterstützung von den Rängen endlich wieder was Zählbares eingefahren werden. Falls nicht, ist der Weihnachtsbaum zur besinnlichen Zeit voll am Lodern und die zuletzt erfolgreiche Aufholjagd jäh beendet.

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