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Dimitrij Nazarov muss 800 Euro Strafe zahlen

Dimitrij Nazarov wusste auch um die Konsequenzen seiner Laudatio. Doch manchmal muss man seinen Frust einfach rauslassen.
Dimitrij Nazarov wusste auch um die Konsequenzen seiner Laudatio. Doch manchmal muss man seinen Frust einfach rauslassen.
“So einen klaren Elfmeter wie kurz vor Schluss nicht zu pfeifen. Vielleicht hat er nicht die Eier gehabt”, gab Dimitrij Nazarov wutentbrannt nach der Niederlage im Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden in den Katakomben des Rudolf-Harbig-Stadions von sich. Gemeint war Schiedsrichter Tobias Welz, der nach Ansicht des 32-jährigen Stürmers in der 88. Minute hätte auf den ominösen Punkt zeigen müssen.

“Heutzutage kannst du mit den Schiedsrichtern nicht mehr reden, weil die meisten arrogant sind. Wenn ich mir da Deniz Aytekin ansehe, der der beste Schiedsrichter ist, der redet mit den Spielern, gibt ein Feedback. Deswegen geht dem auch keiner auf den Sack. Aber diese arrogante Art, immer: ”Hau ab, red’ nicht mit mir“, ist unter aller Sau. Der DFB hat so viel Geld, vielleicht kann er mit den Jungs mal einen Extra-Lehrgang machen”, polterte Dimitrij Nazarov weiter und wusste auch, was kommen wird: “Da kann mir der DFB wieder ein Brief schreiben, aber das geht mir am Arsch vorbei!” Gesagt, getan. Das DFB-Sportgericht war daraufhin leider nicht untätig geblieben und belegte Dimitrij Nazarov nun mit einer Geldstrafe von 800 Euro. Der Spieler hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

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